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Am Ende der Lebensdauer

Sanierung der bestehenden Räumlichkeiten und ein Neubau für 15 Klassen: Das sind die Pläne für die 45-jährige Schulanlage Schollenholz. Das Projekt kostet 35,7 Millionen und kommt im November vors Volk.
Mathias Frei
Eine Visualisierung: Links befindet sich der Neubau mit den Räumen für 15 Klassen im dreigeschossigen Bau und vorne den Lehrer-Arbeitsräumen sowie der Aula (ebenerdig). Rechts ist der bestehende, sanierte Turnhallentrakt zu sehen. (Bild: Lauener Baer Architekten/PD)

Eine Visualisierung: Links befindet sich der Neubau mit den Räumen für 15 Klassen im dreigeschossigen Bau und vorne den Lehrer-Arbeitsräumen sowie der Aula (ebenerdig). Rechts ist der bestehende, sanierte Turnhallentrakt zu sehen. (Bild: Lauener Baer Architekten/PD)

Mathias Frei

mathias.frei

@thurgauerzeitung.ch

1973 war das Schollenholz eine hochmoderne Primarschulanlage. «Heute ist das Schulhaus am Ende der Lebensdauer», sagt Markus Herzog, Betriebsleiter bei den Schulen Frauenfeld. Das sieht man allerorten, wenn man sich auf einen Rundgang begibt. Sei es im zu kleinen Lehrerzimmer, das vor 45 Jahren für ein Dutzend Lehrpersonen gedacht war und heute 50 Plätze für sie bieten muss, oder in den Duschräumen, die behelfsmässig instand gesetzt sind.

Die Sanierung der bestehenden Räumlichkeiten sowie ein Neubau sollen Abhilfe schaffen. In einem Studienauftrag unter sechs Büros schwangen Lauener und Baer Architekten aus Frauenfeld obenaus. 51 Büros hatten sich zuvor beworben. Im November 2016 hatten die Frauenfelder Schulbürger einen Projektierungskredit über 2,15 Millionen Franken mit 83 Prozent Ja-Anteil bewilligt. Derzeit steht die Projektierung in der Endphase.

Erdbebensicherheit und Rollstuhlgängigkeit

Der aktuelle Kostenvoranschlag geht von 35,71 Millionen Franken aus, plus/minus 15 Prozent. «Das ist ein gewisser Betrag, der aber gerechtfertigt ist», sagt Schulpräsident Andreas Wirth. Denn das Projekt sei durchdacht. Der entsprechende Baukredit kommt am 25. November in einer Urnenabstimmung vors Volk. Ziel bis dann sei es, so Markus Herzog, die 35,7 Millionen zu halten oder sogar noch günstiger zu werden.

Die bestehenden Bauten mit Klassenzimmern und Werktrakt sollen generalsaniert werden. Da geht es unter anderem um Erdbebensicherheit, Brandschutz und behindertengerechte Anlagen. Auch beim Sanitären muss alles ersetzt werden. Klassenzimmer und Lehrer-Arbeitsräume kommen alle in den Neubau. Im Altbau werden drei Kindergärten eingerichtet. Bisher gab es auf dem Schulareal einen. Zudem war man bei einer nahen Kindertagesstätte mit einem zweiten Kindergarten eingemietet. Weiter wird in den bestehenden Räumen eine Tagesschule für 50 Schüler eingebaut. Im Werktrakt gibt es nur noch Textiles Werken und die Holzwerkstatt. Logopädie und Heilpädagogik ziehen in den Neubau. In diesem hat es Platz für 15 Klassen. Bisher waren es zwölf. Mitsamt Kindergärten hat es neu Platz für 400 Kinder, denn Schulpräsident Wirth geht von steigenden Schülerzahlen aus. Im Neubau gibt es auch eine Aula. Die beiden bestehenden Turnhallen werden sanft renoviert. Die Garderoben und Duschen jedoch bedürfen einer Komplettsanierung. Wenn die Bauarbeiten im Sommer 2022 abgeschlossen sein werden, ist alles mindestens im Minergie-Standard. Geheizt wird mit Wärmepumpe und Erdwärmesonden, statt bisher mit Öl und Gas. Zudem gibt es auf dem Neubau Fotovoltaik. Und das Beste: weil etappiert gebaut wird, müssen die allermeisten Schüler und Lehrer nur einmal zügeln.

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