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Alte und neue Häuschen am Weihnachtsmarkt Frauenfeld

Der Weihnachtsmarkt Frauenfeld feiert heuer sein 20-Jahr-Jubiläum. Am dritten Adventswochenende werden 88 Weihnachtsstände sowie 72 Weihnachtshäuschen die Vor- und Altstadt säumen. Letztere sind schon seit zwei Jahrzehnten im Einsatz.
Rahel Haag
Der Weihnachtsmarkt Frauenfeld feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. (Bild: Donato Caspari, 16. Dezember 2017)

Der Weihnachtsmarkt Frauenfeld feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. (Bild: Donato Caspari, 16. Dezember 2017)

Man hat ein Auge auf die Konkurrenz. Auch im Weihnachtsmarkt-Geschäft. «Am Wochenende habe ich einen Markt im Kanton Bern besucht», sagt Simon Biegger. Er ist Präsident des Organisationskomitees Weihnachtsmarkt Frauenfeld.

Seinen Worten lauscht Köbi Schmid. Ein «Weihnachtsmarkt-Veteran», wie Biegger ihn liebevoll nennt. Bereits bei der ersten Ausgabe des Frauenfelder Weihnachtsmarkts war Schmid dabei. Das war vor 20 Jahren. «Deren Häuschen waren aus Sperrholzplatten zusammengezimmert», fährt Biegger fort, winkt ab und schüttelt den Kopf.

Drei Tage weihnachtliches Programm

Der Frauenfelder Weihnachtsmarkt wird am Freitag, 14. Dezember, um 14 Uhr eröffnet. Vom Soldatendenkmal zieht die traditionelle Kamelkarawane durch den Markt. Anschliessend stehen die Tiere im «Suure Winkel» für Fotos bereit. Um 17 Uhr folgt der Eröffnungsapéro auf dem Bankplatz. Danach spielen verschiedene Musikformationen am Markt. Die Stände sind bis 20 Uhr geöffnet, die Beizli sind länger offen. Am Samstag, 15. Dezember, beginnt der Marktbetrieb um 11 Uhr, ebenfalls mit der Kamelkarawane. Ab 12 Uhr gibt es musikalische Unterhaltung, um 16 Uhr beginnt auf dem «Himalaya» die Aktion «Eine Million Sterne». Der Markt dauert wiederum bis 20 Uhr. Am Sonntag, 16. Dezember, ist von 11 bis 17 Uhr Markt und Sonntagsverkauf. Ab 11 Uhr findet im «Suure Winkel» ein Kinderschminken statt, ab 12 Uhr gibt es weihnachtliche Livemusik. (rha)

Optimierte Weihnachtshäuschen

Alt Stadtammann Hans Bachofner hatte vor 20 Jahren darauf gedrängt, dass Frauenfeld einen Weihnachtsmarkt lanciert. «Wir sind dann gemeinsam nach Zürich gefahren, um uns die dortigen Weihnachtshäuschen anzuschauen», sagt Schmid. Diese konnten aber nur teilweise überzeugen.

«Die Übersicht war relativ eingeschränkt», sagt Beat Wyss, der zweite «Weihnachtsmarkt-Veteran» in der Runde, «deshalb haben wir auf der Seite Plexiglas eingebaut.» Wyss arbeitete damals beim Werkhof Frauenfeld. Dort hat er gemeinsam mit einem Schreiner die Weihnachtshäuschen gebaut. Zusätzlich wurden sie von Erwerbslosen unterstützt. «Das war eine Art Beschäftigungsprogramm», sagt Wyss. Die Mühe hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Häuschen sind noch heute im Einsatz.

Die Weihnachtsmarkt-Macher: Adrian Rüedi, Beat Wyss, Reto Inauen, Beate Enz-Kraus, Köbi Schmid, OK-Präsident Simon Biegger, Kevin Götz, Sarah Lüchinger und Paul Koch. (Bild: Rahel Haag)

Die Weihnachtsmarkt-Macher: Adrian Rüedi, Beat Wyss, Reto Inauen, Beate Enz-Kraus, Köbi Schmid, OK-Präsident Simon Biegger, Kevin Götz, Sarah Lüchinger und Paul Koch. (Bild: Rahel Haag)

«Zum Jubiläum wird es nun in der Vorstadt eine neue Generation von Weihnachtshäuschen geben», sagt Simon Biegger. Dies ist nicht die einzige Neuerung. Auf Höhe der Rathaus Apotheke wird speziell zum Jubiläum ein Eingangs-Portal aufgestellt. Direkt angeschlossen werden Peter und Angelika Eggmann einen Weihnachts-Café-Treff betreiben.

Auch auf der anderen Seite des Marktes, in der Vorstadt, gibt es etwas Neues. Das Restaurant Anker bietet an einem 16 Meter langen Stand, dem «Güggeli-Schopf», alles rund ums Poulet.

Fondue Stube und «Minivilla»

Neu wird auch der «Suure Winkel» im Weihnachtsmarkt integriert, oder wie Biegger es sagt: «Er wird seit langem wieder belebt.» Dort wird eine Fondue Stube eingerichtet. Zudem wird eine «Minivilla», ein mobiles Hotelzimmer im Chalet-Look ausgestellt. Hierbei handelt es sich um ein Angebot des Partners Lignum Ost, Gönner der Kamelkarawane.

«Der Weihnachtsmarkt muss selbsttragend sein und mit einem schmalen Budget auskommen», sagt Biegger. Deshalb sei er froh, um die Unterstützung verschiedener Partner wie der Raiffeisenbank und der Auto Lang AG. «Dank ihnen müssen wir die Standpreise nicht erhöhen.»

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