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Alpe d’Huez am Plättli Zoo in Frauenfeld

Murgspritzer über «Komfortrouten» in Frauenfeld und die Frage, ob es nicht Zeit wäre, sich ein E-Bike anzuschaffen.

Stefan Hilzinger
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Stefan Hilzinger, Redaktor.

Stefan Hilzinger, Redaktor.

Die haben gut reden, die Herren und Damen Verkehrsplaner. «Komfortrouten...» Nun, des morgens stimmt das ja von Herten-Bannhalden runter mit dem Velo in die Stadt oder von Huben her. Geht von allein. Das Problem sind hier eigentlich nur die Tempo-30-Zonen. Ohne Tacho am Göppel läuft da sogar ein untrainierter «Pédaleur de charme» Gefahr, in die Radarfalle zu brettern.

Aber abends? Wo bleibt da der Komfort auf der Route? Der bleibt auf der Strecke. Hinauf in die Wohnlage mit Weitblick hilft dann nur noch Trampeln und stramplen. Oder sich doch ein E-Bike anzuschaffen? Aber das lässt einem der Grind kurz vor der Halbjahrhundertfeier einfach nicht zu. Wenn schon, denn schon. Da wird die Wielsteinstrasse halt zur täglichen Alpe d’Huez. Und was der Beat Breu schaffte...

Die aus dem Huben-Quartier, die dürfen wenigstens ihre Velos in den Bus verladen. Das wäre auch eine Alternative für alle aus dem Zoo-Quartier. Wer weiss, vielleicht auch eine der Massnahmen des neuen Fuss- und Veloverkehrskonzepts?

Nein, dann lieber wirklicher Komfort mit einem Velolift. Am liebsten vom Müheltöbeli hinauf zur Bannhaldenstrasse. Angetrieben von Solarstrom aus Frauenfelder Produktion. Oder am Ende doch noch ein E-Bike zum 50.?

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