Agglo Frauenfeld
Gesamtbild 2040 der Agglomeration Frauenfeld: Chrampfe & Hirne fordert Nachbesserung

Mit dem Gesamtbild 2040 wollen die Gemeinden Frauenfeld, Gachnang und Felben-Wellhausen koordiniert an die Honigtöpfe in Bern gelangen und für zahlreiche Projekte Bundesgelder erhalten. Die Gruppierung Chrampfe & Hirne (CH) lobt, übt aber auch Kritik.

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In den Gedanken eines Anderen

In den Gedanken eines Anderen

Chrampfe & Hirne (CH) hat das Gesamtbild 2040 und den Grundlagenbericht begutachtet und dem Stadtrat eine umfangreiche Vernehmlassung übermittelt. Dabei orientiert sich CH am Credo, wonach jede Gemeinde innerhalb der globalen Gesellschaft ihre Verantwortung trägt. Grundsätzlich sieht CH die im Gesamtbild bekundete Abkehr von isolierten Grossprojekten hin zu einem Gesamtbild als grosse Chance. Störend und verunsichernd ist allerdings, «dass Grundlagenbericht und Gesamtbild schlecht aufeinander abgestimmt wirken und in der Tonalität auseinanderdriften», teilt CH mit.

Viele in den letzten 50 Jahren gefällte Entscheidungen des Kantons und der Stadt bedürfen einer Korrektur, weshalb das stadträtliche Gesamtbild zu unverbindlich und die Anzahl der vorgeschlagenen Massnahmen zu dürftig wirkten. Die in den Leitsätzen gewählte Stossrichtung erachtet CH allgemein als angemessen und zielführend, praktische Wirkung erlangten «die Leitsätze indessen erst durch spezifische, in sich stimmige Massnahmen mit einem verbindlichen Zeithorizont». (red)

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