Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Adieu nach 24 Jahren

Acht Jahre als Thundorfer Gemeindepräsident und 16 Jahre als Gemeinderat sind genug: Bei den Wahlen 2019 tritt Alois Hersche nicht mehr zur Wiederwahl an. Für die Kandidatensuche nimmt eine Kommission die Arbeit auf.
Samuel Koch
Gemeindepräsident Alois Hersche vor der Gemeindeverwaltung in Thundorf (Bild: Mareycke Frehner)

Gemeindepräsident Alois Hersche vor der Gemeindeverwaltung in Thundorf (Bild: Mareycke Frehner)

Das Karussell beginnt sich langsam zu drehen. Denn in Thundorf gibt es im nächsten Jahr einen Wechsel in der politischen Führung. Gemeindepräsident Alois Hersche steht bei den Gesamterneuerungswahlen 2019 nicht mehr für die Wiederwahl zur Verfügung. «Ich bin schon eine Weile dabei», sagt der mittlerweile 66-Jährige. Er habe in all der Zeit im Thundorfer Gemeinderat viele Stürme überwunden, aber bei der Arbeit immer auch viel Freude gehabt. «Ende Mai 2019 ist aber definitiv fertig», sagt Hersche auf Anfrage unserer Zeitung.

Damit geht für den parteilosen Landwirt aus Wetzikon ein langjähriges Engagement für die Gemeinde zu Ende. 1995 rückte er bei der grossen kantonalen Gemeindereorganisation in den Gemeinderat, seit 2003 amtete er als Vize-Ammann, und 2011 wählte ihn die Bevölkerung der 1400-Seelen-Gemeinde im Tuenbachtal zum politischen Oberhaupt. Er habe schon damals bei den Wahlen vor acht Jahren gesagt, dass er maximal für die Dauer von zwei Legislaturen zur Verfügung stehen werde. Deshalb sei 2019 genug.

Auch zwei Gemeinderäte treten zurück

Nebst Alois Hersche muss Thundorf im nächsten Jahr auch die entstehenden Vakanzen von Jovita Cavegn und Mathias Rickenbach neu besetzen. Sowohl Cavegn (Ressorts Gesundheit, Gesellschaft/Jugend Entsorgung und Friedhof) wie auch Rickenbach (Umwelt und öffentliche Gewässer) stellen sich nach vier respektive zwölf Jahren Tätigkeit nicht mehr für die Wiederwahl in den Gemeinderat zur Verfügung. Die verbleibenden bisherigen Behördenmitglieder stellen sich zur Wiederwahl: Daniel Kirchmeier (Technische Werke, EW, Wasser), Walter Eugster (Tiefbau, Strassen), Felix Jenni (Soziales, Kultur, Freizeit und Sport) sowie Markus Rüegg (Hochbau, Bauverwaltung und Feuerschutz).

Interessierte melden sich beim Gemeindeverein

Aufgrund der drei Rücktritte beginnt nun die Arbeit einer Findungskommission für mögliche Kandidaten, welche in der parteilosen Gemeinde vom Gemeindeverein organisiert wird. Vereinspräsident Roger Wider bestätigt, dass derzeit die Bildung der Kommission im Zentrum steht. «Wir werden noch vor den Sommerferien eine erste Sitzung abhalten und danach wohl auf die Suche nach geeigneten Kandidaten gehen», sagt er. Sein Verein sei zwar von der Behörde beauftragt, etwaige Kandidatinnen und Kandidaten zu finden, arbeite jedoch unabhängig. Nebenbei organisiert der Gemeindeverein Anlässe wie etwa den traditionellen Tuenbachtaler Frühlingsmarkt. Unabhängig von der Arbeit der Findungskommission für die Nachfolge von Hersche, Cavegn und Rickenbach können Wahlvorschläge bei der Gemeindeverwaltung gemeldet werden. Die Wahlen finden zwar erst im Februar 2019 statt, genug Kandidatinnen und Kandidaten kann es gemäss Wider aber kaum geben: «Wer sich engagieren will, darf sich noch so gerne beim Gemeindeverein melden.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.