Abstimmungen der Schulen Frauenfeld verschoben, Ersatzwahlverfahren gehen weiter

Getreu dem Schweizerischen Föderalismus verschieben die Frauenfelder Schulgemeinden ihren Abstimmungstermin vom 17.Mai, nachdem Bund und Kanton ihre Abstimmungstermine von Mitte Mai bereits abgesagt haben. Trotzdem dreht sich das Kandidatenkarussell für Ersatzwahlen.

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Die Schulanlage Oberwiesen gehört ebenso zu Liegenschaften der Frauenfelder Schulgemeinden.

Die Schulanlage Oberwiesen gehört ebenso zu Liegenschaften der Frauenfelder Schulgemeinden.

(Bild: Donato Caspari)

(red/sko) Die Jahresrechnungen 2019 der Primar- und der Sekundarschulgemeinde und die Ersatzwahlen in den beiden Behörden finden zu einem späteren Zeitpunkt statt, teilt Schulpräsident Andreas Wirth mit. «Zurzeit ist dieser Termin noch nicht festgelegt», erläutert er und bittet die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger um Verständnis.

Andreas Wirth, Präsident der Schulen Frauenfeld.

Andreas Wirth, Präsident der Schulen Frauenfeld.

(Bild: PD)

Trotz dieser Verschiebungen sei das Meldeverfahren für die Ersatzwahlen in die beiden Schulbehörden gesetzeskonform durchgeführt worden. «Fristgerecht haben sich drei Personen für die drei neu zu besetzenden Sitze auf die offizielle Namensliste setzen lassen», heisst es seitens der beiden Frauenfelder Schulbehörden.

Drei Köpfe für drei Vakanzen

Stefan Dähler.

Stefan Dähler.

(Bild: PD)

Für die Ersatzwahl in die Sekundarschulbehörde, welche durch die beiden Rücktritte von Denise Möller (FDP) und Marcel Bangerter (Grüne) notwendig geworden ist, haben sich Stefan Dähler (FDP), Unternehmer und Strategieberater, sowie Fabia Freienmuth (Grüne), Lernbegleiterin und Auditorin, gemeldet.

Fabia Freienmuth.

Fabia Freienmuth.

(Bild: PD)

Für den frei werdenden Sitz von Manuela Holzer (Grüne) in der Primarschulbehörde stellt sich Walter Hofstetter (Chrampfe & Hirne), alt Sekundarlehrer und ehemaliger Leiter des kantonalen Informationsdiensts, zur Verfügung.

Walter Hofstetter.

Walter Hofstetter.

(Bild: PD)

Die Ersatzwahlen sollen zusammen mit der Urnenabstimmung zu den Jahresrechnungen 2019 der beiden Frauenfelder Schulgemeinden durchgeführt werden. Wegen der aktuellen Lage mit Auswirkungen der Coronakrise könne jedoch der Abstimmungstermin zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht festgelegt werden, lässt Andreas Wirth verlauten.