Aadorfer Mesmer fertigt in seiner Freizeit weihnachtliche Kirchendekoration

Weihnachtlich geschmückt in diesen Tagen sind auch die katholischen Kirchen in Aadorf und Tänikon. Das Werk stammt aus den Händen eines ehemaligen Bäcker-Konditors, dem heutigen Mesmer Markus Jud.

Kurt Lichtensteiger
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Die Holzhäuser säumen den Krippenweg in der Kirche.

Die Holzhäuser säumen den Krippenweg in der Kirche.

Bild: Kurt Lichtensteiger

«Gemeinsam gehen wir den Weg zur Krippe», war das für diese Weihnachten vorgegebene Thema. Dazu hatte sich Markus Jud, seit zehn Jahren hauptberuflicher Mesmer der Katholischen Kirchgemeinde Aadorf, seine Gedanken gemacht und das Ergebnis darauf dank seiner Inspiration bildlich umgesetzt.

Dass der gelernte Bäcker-Konditor jedoch nicht auf Schokolade und Zuckerguss zurückgriff, sondern Holz als Ausgangsmaterial wählte, mag zwar verständlich sein, ist aber gleichwohl überraschend. Aus Paletten schuf der Wängemer symbolische Dorfteile, sägte dazu Kirchen, Häuser und Tannen aus, um diese zu einem Ganzen zu fügen. Umsäumt von Weihnachtssternen bilden nun diese hölzernen Dorfteile den Weg zur Krippe.

Die in der Freizeit in doppelter Ausführung hergestellten Installationen sind in den beiden Kirchen von Aadorf und Tänikon zu bestaunen. Bei nächtlicher Beleuchtung vermag die sakrale Kunst eine besondere weihnächtliche Stimmung zu erzeugen und lädt jedermann zu besinnlichem Betrachten ein.