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Aadorfer Klärmeister zeigen erstmals seit 15 Jahren ihre Anlage

Drei Wochen vor der Abstimmung über ihren Ausbau lud die Kläranlage Auwiese zum Tag der offenen Tür. Besucher aus allen fünf Verbandgemeinden interessierten sich für die Anlage.
Kurt Lichtensteiger
Hans Müller, Ralf Luchsinger und Stefan Schärer sind die verantwortlichen Klärmeister. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Hans Müller, Ralf Luchsinger und Stefan Schärer sind die verantwortlichen Klärmeister. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Die Besucherinnen und Besucher wollten sich offensichtlich nicht nur über eine informierende Broschüre, sondern auch eingehend vor Ort orientieren lassen. Die Frage, was mit unserem Abwasser geschieht und was noch gemacht werden muss, um nahezu einwandfreies Wasser zu erhalten, waren Beweggründe für einen tieferen Einblick.

Weil die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Auwiese in Aadorf seit 1973 die häuslichen und betrieblichen Abwässer der Gemeinden Aadorf, Bichelsee-Balterswil, Eschlikon und Hagenbuch sowie aus einem Teilgebiet der Gemeinde Elgg reinigt, waren auch Stimmbürger aus diesem Verbandsgebiet angesprochen.

Über die samstägliche Mittagszeit erhielten die Gekommenen bei einem Augenschein fachmännische Auskunft darüber, was noch gemacht werden muss.

In drei Führungen erklärten die Klärwerkmeister Hans Müller, Ralf Luchsinger und Stefan Schärer die Abläufe der Kläranlage, die letztmals vor 15 Jahren bei einem Tag der offenen Tür besucht werden konnte.
Im Fokus standen am Besuchstag die mechanische Reinigungsanlage und die heutige Biologie aus zwei Rundbeckenblöcken, die mit einer dritten Biologiestrasse erweitert wird. Damit kann das Ausbauziel um weitere 9000 Einwohner erhöht werden. Zum Gesamtpaket gehört insbesondere auch die Elimination der Mikroverunreinigung (EMV), deren Finanzierung das Gewässerschutzgesetz festlegt.

Von den Gesamtkosten von 15,9 Millionen Franken gehen netto 9,5 Millionen zu Lasten des Abwasserzweckverbandes, über Jahre finanziert mittels Abwassergebühr. An einem Infostand konnte sich jeder Detailbewusste über das gesamte Vorhaben fachmännisch informieren lassen. Zum gegenseitigen Austausch bei Wurst und Getränken blieb genügend Gelegenheit zum Fachsimpeln. Dass der Sammelplatz für die Grünabfuhr, vom Abwasserverband der Gemeinde seit rund zehn Jahren entschädigungsfrei zur Verfügung gestellt, dem Ausbau zum Opfer fallen wird, war eine nicht selten gehörte Klage . Die kommende Abstimmung vom 25. November lieferte aber auch noch genügend andere Gesprächsinhalte.

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