Aadorfer Kinder geniessen neues sportliches Ferienangebot

Dank polysportiver Betätigung ist es den 6- bis 15-jährigen Kindern nicht langweilig. Der Organisator MS Sports sorgt für eine erlebnisreiche zweite Ferienwoche.

Kurt Lichtensteiger
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Teilnehmer des polysportiven Camps in Aadorf posieren mit Apfelschnitzen für ein Gruppenbild.

Teilnehmer des polysportiven Camps in Aadorf posieren mit Apfelschnitzen für ein Gruppenbild.

Bild: Kurt Lichtensteiger

Aadorfer Kinder müssen sich in der Tat nicht über mangelnde Angebote während den 12-wöchigen Schulferien beklagen: Im Frühjahr locken jeweils der Ferien(s)pass mit einem vielseitigen Programm, im Sommer das Fussballcamp und in den Herbstferien die Kindergarten-Woche. Und nun ist erstmals auch ein polysportives Camp zur Auswahl dazugekommen.

Für Familien, die ihre Ferien infolge coronabedingter Umstände vermehrt zu Hause verbringen, kommen die Ausschreibungen mehr als nur gelegen. Die Zahl der Teilnehmenden ist ein Beweis dafür, dass die Angebote einem Bedürfnis entsprechen. Eltern sehen sich in ihrer Erziehungsarbeit etwas entlastet, und Kinder sind dankbar für deren Wohlwollen. Das jüngste Beispiel offenbart sich dem Betrachter beim Blick in die Aadorfer Sporthalle.

Ein Wunschprogramm

Dort haben sich am Montag 42 erwartungsfrohe Mädchen und Knaben eingefunden. Mit der Anmeldung konnten diese ihre zwei Präferenzen angeben: Fussball, Unihockey, Tanzen, Trampolin, Geräteturnen, Leichtathletik und allgemeine Spiele standen dabei zuoberst. Verständlich, dass Gesamtleiter Jonas Kobler, Magglinger Sportstudent, auf die Wünsche einging.

Ihm zur Seite stehen drei jugendliche Leiterinnen, die sich bei MS Sports um den begehrten Ferienjob bewerben mussten. Damit ist Gewähr geboten, dass sich ausgebildete Fachkräfte mit viel Einfühlungsvermögen der Aufgabe annehmen.

Ein Besuch bestätigt diesen Eindruck: In der dreifach unterteilten Halle sind drei Gruppen mit sichtlicher Freude am Werk. Die einen rennen bei einer Stafette um die Wette, andere jagen dem Fussball nach und wieder andere warten darauf, bis sie sich in die Ringe hängen und schaukeln dürfen.

Eine prominente Stimme

Dem aufmerksamen Betrachter bleiben die ausgelassene Stimmung, der generöse Einsatz und die gleichzeitige Fairness nicht verborgen. Dieser Meinung ist auch SRF-Sportreporter Dani Kern, der sich einige Minuten Zeit herausnahm, seine Tochter Lina zu besuchen. Diese schwärmte vom Bisherigen:

«Mir gefällt das sehr gut, verschiedene Sportarten auszuprobieren. Aber auch die lieben Kinder in der Gruppe gehören dazu.»
Melina aus St. Margrethen, Lina aus Gerlikon und Nando aus Aadorf sind im neuen polysportiven Camp Freunde geworden.

Melina aus St. Margrethen, Lina aus Gerlikon und Nando aus Aadorf sind im neuen polysportiven Camp Freunde geworden.

Bild: Kurt Lichtensteiger

Gesamtleiter Jonas Kobler ist vom sportlichen Verhalten der aufgeweckten Teilnehmenden ebenso angetan wie von der vorhandenen Infrastruktur: «Die schöne und gut unterteilbare Halle, die Möglichkeit zur Benutzung der Aussenplätze und die Verpflegung im Mehrzweckraum bieten ideale Voraussetzungen», sagt der Rheintaler.

Am Freitag, dem letzten Tag des Camps, dürfte sich am Verlauf nicht viel ändern: Von 10 bis 12 Uhr ist jeweils Bewegung pur angesagt, worauf das Mittagessen folgt. Nach einem unterhaltsamem Mittagsprogramm geht es von 14 bis 16 Uhr sportlich weiter. Am Freitagabend werden die Kinder auf eine erlebnisreiche Woche zurückblicken, die nachhaltig in Erinnerung bleiben dürfte.

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