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Aadorfer Jugendtreff feiert sein 20-jähriges Bestehen

Der Verein für Jugend Aadorf feierte sein 20-jähriges Bestehen im Jugendraum des Gemeindezentrums. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten steht der Jugendtreff Pleno heute besser da denn je.
Kurt Lichtensteiger
Ein Geburtstagsständchen: Die 16-jährige Aadorferin Anja Kündig gab auf der Bühne «Dancing on my own» zum Besten. (Bilder: Kurt Lichtensteiger)

Ein Geburtstagsständchen: Die 16-jährige Aadorferin Anja Kündig gab auf der Bühne «Dancing on my own» zum Besten. (Bilder: Kurt Lichtensteiger)

Vereinspräsident Philipp Reininghaus und Gemeinderätin Sabina Peter Köstli.

Vereinspräsident Philipp Reininghaus und Gemeinderätin Sabina Peter Köstli.

«Die Zeit, in die Jugendlichen zu investieren, zahlt sich längerfristig aus», sagte Philipp Reininghaus, der sechste Präsident seit der Vereinsgründung vor 20 Jahren. Gemeinderätin Sabina Peter Köstli, Vertreterin des Gemeinderates und seit 14 Jahren Vorstandsmitglied im Verein für Jugend Aadorf, bezeichnete den Jugendtreff Pleno als gut etablierten Ort der Begegnung und professionell geführte Anlaufstelle für Jugendliche, denen Normen und Werte mitgegeben würden.

Mit durchschnittlich 30 Besuchenden am Mittwoch und Sonntag sowie deren 50 an Freitagen findet der Treff eine gute Akzeptanz, zumal die Durchmischung von Mädchen und Buben keine Wünsche offen lässt. Ausgewogen ist auch das betreuende Leiterteam bestehend aus sechs Frauen und Männern. Sozialpädagoge Viktor Meza ist schon seit zwölf Jahren als Teamleiter in einem 60-Prozent-Pensum tätig, unterstützt von fünf Mitarbeitenden mit kleineren Pensen.

Launige Worte und eine filmische Rückschau

Die 16-jährige Aadorferin Anja Kündig eröffnete den Jubiläumsanlass mit einer Kostprobe ihres gesanglichen Talents. Daraufhin führte Matthias Dietz die überschaubare Anzahl von Gästen, nämlich Behördenvertreter, ehemalige Vorstandsmitglieder, Sponsoren und Sympathisanten, durch den Vorabend. Seine launigen Worte kamen an, ebenso eine anschliessende filmische Rückschau auf die Vereinsgeschichte, die auch der einstige Leiter des Treffs und heutige Grossratspräsident Turi Schallenberg ein Stück weit mitgeprägt hat.

Graffiti-Malereien als bleibende Erinnerungen

Aufgetretene Schwierigkeiten aus den Anfängen wurden nicht unter den Teppich gekehrt, schliesslich aber erfolgreich gemeistert. Der filmische Rückblick veranschaulichte manch spannendes Projekt und unvergessliches Gemeinschaftserlebnis. Während verschiedene Partys und Ausflüge wohl eher als kurzfristig wirkende Höhepunkte gelten dürften, sind die Graffiti-Malereien von bleibendem Erinnerungswert. All die Bilder zeigten die Jugendlichen auf ihrem Weg nach der Suche nach Orientierung sowie Identität und den Jugendtreff als Ort, wo sie sich weitgehend ungestört entfalten dürfen – allerdings unter Einhaltung von vorgegebenen Regeln.

Nach Gruss- und Dankesworten von Nino Heider, Mitglied der Schulbehörde, durfte auf das Jubiläum angestossen werden – selbstverständlich mit alkoholfreien Getränken. Dann verblüffte Ricky Sieber mit seiner iPad-Magic Show die Zuschauer, ehe der Raum im Gemeindezentrum wieder von der Jugend in Beschlag genommen wurde. Für eine «Big Party», versteht sich.

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