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Aadorfer Gemeinderatskandidatin will nicht vom Frauenbonus profitieren

Teresia Russo kandidiert für den Aadorfer Gemeinderat. Das CVP-Mitglied macht mit seinem vielseitigen sozialen Engagement auf sich aufmerksam.
Kurt Lichtensteiger
Teresia Russo tritt zu den Gesamterneuerungswahlen vom 10. Februar an. (Bild: ZVG)

Teresia Russo tritt zu den Gesamterneuerungswahlen vom 10. Februar an. (Bild: ZVG)

So sympathisch die 48-jährige Teresia Russo an diesem Gespräch zu Jahresende wirkt, so überzeugend sind auch ihre Überlegungen. Angesprochen auf ihren Neujahrswunsch, sagt sie: «Ich wünsche, dass es jedem in der Gemeinde gut geht, ob Klein oder Gross, Alt oder Jung. Deshalb stehe ich hinter den Werten der CVP, die Familie und das Wohlergehen der Menschen in den Mittelpunkt rückt.»

«Man möge mich nicht deswegen, sondern weil man von meinen Fähigkeiten überzeugt ist, auf den Wahlzettel schreiben.»

Teresia Russo ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Sie ist in Deutschland aufgewachsen, hat aber Wurzeln in Elgg und Aadorf, wo sie mit ihrer Familie auch seit über 25 Jahren wohnt. Das soziale Engagement zieht sich wie ein roter Faden durch ihren Lebenslauf: Nach ihrem Abschluss in Wirtschaft und Sprachen in Deutschland liess sie sich nach jahrelanger Tätigkeit im kaufmännischen Bereich an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen zur Unterrichtsassistentin ausbilden. In dieser Funktion ist sie für die Aadorfer Schule tätig. Sie gehört zum Team «Deutsch als Zweitsprache» und befindet sich zurzeit in einem Lehrgang zur «Fachfrau Frühe Sprachförderung Deutsch».

Bei der sprachlichen Frühförderung und Integration von Migrantenkindern hat sich die Doppelbürgerin bereits verdient gemacht. Teresia Russo war Leiterin und Vorstandsmitglied der Spielgruppe Rägeboge und langjährige Mitwirkende beim Mittagstisch. Sie ist in der Elternmitwirkung und als Lektorin und Kommunionshelferin in der katholischen Kirche St. Alexander aktiv.

Russo ist eine Frau der Tat, die mit ihrer Handlungsweise einen Farbtupfer in den Gemeinderat bringen könnte. «Natürlich habe ich eine besondere Vorliebe für das Ressort ‹Gesellschaft und Gesundheit›, doch gilt mein Interesse auch allen anderen Bereichen.» Auf einen vermeintlichen Frauenbonus im Vorfeld der Wahlen zählt sie nicht. «Man möge mich nicht deswegen, sondern weil man von meinen Fähigkeiten überzeugt ist, auf den Wahlzettel schreiben.»

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