Aadorf
Anwohner und Passanten loben die Bauarbeiten auf der Schützenstrasse

Weil sie umgestaltet wird, ist die Aadorfer Schützenstrasse seit vergangenem Sommer eine Baustelle. Wie vorgesehen sollen die Arbeiten Ende Juli abgeschlossen sein.

Kurt Lichtensteiger
Merken
Drucken
Teilen
Vorarbeiter Jorge Florindo von der Firma Toldo freut sich über Komplimente.

Vorarbeiter Jorge Florindo von der Firma Toldo freut sich über Komplimente.

Bild: Kurt Lichtensteiger

«Die Strassenarbeiter der Strassen- und Tiefbaufirma Toldo und die weiteren Beteiligten sind ausnahmslos freundlich, entgegenkommend sowie verständnis- und rücksichtsvoll. Auch vom kalten Wetter, Schnee und Regen lassen sie sich nicht gross beeindrucken», sagt eine Anwohnerin der Schützenstrasse. Es ist nicht die einzige Aussage, die den involvierten Arbeitern ein derart gutes Zeugnis ausstellt.

Vorarbeiter Jorge Florindo freut sich über dieses Kompliment. Natürlich im Wissen, dass dies nicht selbstverständlich ist. Der Strassenbau ist nämlich für Passanten und insbesondere die Anwohner mit Unannehmlichkeiten und Immissionen verknüpft. Die Zugänge sind etwas erschwert und Baulärm muss in Kauf genommen werden. Es scheint, dass dies von den Anwohnern mit Gelassenheit und stoischer Ruhe ertragen wird.

Auf einer Länge von 880 Metern, vom Heidelberg-Kreisel bis zum Lindenkreisel, wurde die Strasse aufgerissen. Nachdem die westliche Hälfte wieder gepflästert und befahrbar ist, wird nun auf der Ostseite gearbeitet, teils mit schweren Maschinen. «Im Einsatz ist auch Manpower, nämlich in drei Gruppen insgesamt acht bis neun Männern. Umgangssprache ist Schweizerdeutsch, obschon fast alle einen Migrationshintergrund haben, mit Wurzeln in Portugal, Albanien und Mazedonien», sagt Jorge Florindo.

Nur während dreier Tage hätten die Arbeiten aus Witterungsgründen ausgesetzt werden müssen. Für die Pflästerung und den Wasserleitungsbau müsste die Temperatur mindestens fünf Grad betragen. Zu unliebsamen Zwischenfällen sei es bisher nicht gekommen, abgesehen von einem umgestürzten Baum und einer verwehten Abschrankung, verursacht durch die heftigen Stürme vor einigen Tagen. Auch der rollende Einbahnverkehr mit den Zugängen in die Gemeindestrassen verlief reibungslos.

Vier Inseln kommen dazu

Nun dauern die Arbeiten noch gut vier Monate, in denen zur bestehenden Insel noch vier neue Fussgängerinseln dazukommen. In der Eishockeysprache ausgedrückt, nimmt man in diesen Tagen das letzte Drittel in Angriff. Läuft alles nach Plan wie bis jetzt – man ist im Termin sogar etwas voraus –, sollte es ab Ende Juli «freie Fahrt» heissen. Und dies dürfte wiederum den Dorfkern in Sachen Verkehr merklich entlasten und den Schulweg sicherer machen.