950 Zuschauer sind zugelassen: EHC Frauenfeld kann Playoff-Final vor Publikum spielen

Der Eishockey-Playoff-Final in der 1.-Liga-Ostgruppe zwischen Frauenfeld und Wetzikon findet wie geplant und mit Publikum statt. Spiel eins der Best-of-five-Serie wird am Donnerstag um 20 Uhr auf der Kunsteisbahn Frauenfeld ausgetragen. Doch es sind einschneidende Massnahmen zu befolgen.

Matthias Hafen
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Die Frauenfelder (schwarz) warfen im Halbfinal den EHC Burgdorf aus dem Playoff.

Die Frauenfelder (schwarz) warfen im Halbfinal den EHC Burgdorf aus dem Playoff.

Mario Gaccioli (Frauenfeld, 22. Februar 2020)

Die Durchführung ist trotz der von Bund und Kanton erlassenen Einschränkungen wegen des Corona-Virus möglich, weil sowohl Frauenfeld mit 467 Zuschauern wie auch Wetzikon mit 506 im laufenden Playoff pro Partie weit weniger als 1000 Besucher anzog. In früheren Playoff-Finals kam es allerdings immer wieder vor, dass die Zahl von 1000 Zuschauern überschritten wurde – besonders, als die Serie in die entscheidende Phase ging.

Jeder Zuschauer muss sich namentlich registrieren

Das ist für den Final zwischen Frauenfeld und Wetzikon nicht ohne Brisanz. Denn pro Partie werden maximal 950 Zuschauer ins Stadion gelassen. Die Ticketvergabe erfolgt nach dem Prinzip «Der Schnellere ist der Geschwindere» und wird nach einem genau vorgegebenen Prozedere ablaufen.

Jeder Zuschauer muss sich namentlich registrieren und per Unterschrift bescheinigen, dass er in den vergangenen zwei Wochen nicht in einer der Comid-19 betroffenen Regionen gewesen ist (China, Südkorea, Singapur, Iran oder die italienischen Provinzen Lombardei, Venetien und Piemont). Gegen Abgabe des ausgefüllten Formulars erhält man einen der auf 950 Stück beschränkten Armbändel. Nur mit dem Bändel ist es möglich, an der Kasse ein Ticket zu erwerben. Saisonkarten-Inhaber können mit dem Bändel direkt zur Eingangskontrolle. Nach 950 Eintritten wird auch keinem Saisonkarten-Inhaber mehr Einlass gewährt. Für die Partien in Wetzikon gilt das gleiche Prozedere.

Der EHC Frauenfeld muss aufsteigen

Im Thurgauer Eishockey kommt es zu einem ambitionierten und wegweisenden Projekt. Der 1.-Liga-Club Frauenfeld peilt in Kooperation mit dem HC Thurgau einen Platz in der MySports League an - am liebsten schon diese Saison.
Matthias Hafen