35'000 Franken für Frauenfelder Füllstation dank Crowdfunding

Die Initiantinnen des ersten Unverpackt-Ladens in Frauenfeld haben mehr Geld als erhofft aus der Bevölkerung erhalten.

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Der Frauenfelder Verein Füllstation will im Trompetenhüsli ein Ladenlokal für unverpackte Lebensmittel eröffnen (vlnr): Isabelle Zarn, Eliane Hirschi , Gabriel dos Santos und Janina Keller

Der Frauenfelder Verein Füllstation will im Trompetenhüsli ein Ladenlokal für unverpackte Lebensmittel eröffnen (vlnr): Isabelle Zarn, Eliane Hirschi , Gabriel dos Santos und Janina Keller

Bild: Donato Caspari)

(red) «Die Füllstation Frauenfeld wird dank grosser Unterstützung der Frauenfelder Bevölkerung Tatsache», das schreiben die Initiantinnen des ersten Unverpackt-Ladens in der Stadt in einer Mitteilung. Anlass zur Freude ist das Ende der Crowdfunding-Kampagne Ende vergangener Woche. Die Start-Finanzierung mittels Crowdfunding sei geglückt.

Es seien genügend Mittel geflossen, um die Startphase der Füllstation zu finanzieren. Konkret unterstützen 254 Personen das Projekt mit total 35'000 Franken. Als Ziel hatten sich die fünf Initiantinnen 30'000 Franken gesetzt.

«Wir freuen uns enorm über diesen wichtigen Meilenstein. An unsere Idee haben wir immer geglaubt, dass sie aber so grossen Anklang findet, konnten wir nicht ahnen», schreibt Marion Lieberherr, die das Crowdfunding koordiniert hat. Bereits nach der Hälfte der Kampagne seien dem Projekt 21'000 Franken zugesprochen worden.

Nun laufen Verhandlungen mit den Lieferanten

Ende April sollen sich die Türen zur Füllstation und zum benachbarten Bistro Hansi von Janina Keller und Gabriel Dos Santos im Trompetenhüsli an der Thundorferstrasse öffnen. Mit den Mitteln aus dem Crowdfunding planen die Initiantinnen nun das konkrete Sortiment für den verpackungsfreien Laden. Gespräche mit den Wunsch-Produzentinnen und -Produzenten seien im Gange.

Die Produkte, seien es Lebensmittel oder Putzmittel, sollen aus sozial und ökologisch nachhaltiger Produktion stammen. Ebenso werde im Moment die Ladeneinrichtung vorangetrieben, welche mit lokalen Fachleuten geplant und umgesetzt wird. Wie bezüglich des Verkaufssortimentes arbeiten die Initiantinnen auch hier möglichst mit lokalen Anbietern und Lieferanten zusammen, heisst es in der Mitteilung.