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300 böse Buben messen sich im Sirnacher Sägemehl

Tolle Bedingungen gab es Samstag am Thurgauer Nachwuchsschwingertag in Sirnach
Christoph Heer
Spannende «Fights» im Sägemehl. (Bild: Donato Caspari)

Spannende «Fights» im Sägemehl. (Bild: Donato Caspari)

«Hier sehen wir unsere Zukunft. Gut möglich, dass einer dieser Nachwuchsschwinger irgendwann Schwingerkönig wird; wer weiss.» Stefan Burkhalter, vierfacher Kranzfestsieger und Besitzer von 108 Kränzen, weiss um die Wichtigkeit des Schwingernachwuchses. «Es sind genau solche toll organisierte Anlässe, die der Schwingsport braucht. Und wenn, wie heute, das Wetter auch noch mitspielt, steigt die Freude gleich noch einmal an.»

In der Tat hält sich Petrus am Samstagmorgen am Thurgauer Jungeschwingertag in Sirnach bis auf einzelne Tropfen zurück. Dank den angenehmen Temperaturen schnellt auch der Zuschauerandrang minütlich nach oben. In erster Linie wollen die rund 800 Besucher spannenden und fairen Schwingsport erleben – und das können sie auch. Über 300 Jungschwinger aus der Nordostschweiz machen mit. Dem Organisationskomitee stehen rund 100 Helferinnen und Helfer zur Seite und ermöglichen einen tadellosen Ablauf.

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Spannende Kämpfe im Sägemehl, gespannte Blick im Publikum

«Der grosse Teil unseres wichtigen Helferteams besteht aus Eltern und Angehörigen von Jungschwingern», sagt Alexandra Kolb. Für sie als Medienverantwortliche löst sich jeweils die Anspannung, sobald der erste Gang startet. «Heute schwingen zwei Söhne von mir mit, da werden natürlich die Daumen gedrückt. Überhaupt hat Schwingen einen grossen Stellenwert in unserer Familie. Wir besuchen jährlich etwa 15 Schwingfeste.» Im Sägemehl messen sich also auch der bald 14-jährige Kilian Kolb und sein Bruder This, vom einheimischen Schwingerverband Hinterthurgau.

Die Mutter als Managerin des Schwingernachwuchses

Nach drei Gängen stehen auf seinem Matchblatt ein Sieg, eine Niederlage und ein Gestellter, danach wird er von Mutter Alexandra gepflegt. «Eine Verhärtung am rechten Unterarm nach einem harten Kampf», sagt er während der Mittagspause. Gut, wenn die eigene Mutter und Managerin zur Stelle ist und mit Massageöl und gekonnten Handgriffen die leichte Verletzung behandeln kann. Kilian sagt:

«Wenn ich im Sägemehl stehe, freut es mich, wenn viel Publikum da ist. Während des Gangs nehme ich äussere Einflüsse wahr, ganz im Gegensatz zu meinem Bruder This.»


Nebst bekannten Persönlichkeiten aus Politik und Sport, trifft sich hier vor allem die breite Masse, Schwingfans und solche, die es noch werden wollen. Ein Schwingfest – auch ein solcher Nachwuchsschwingertag – besticht stets durch ein tolles Ambiente, Gemütlichkeit und Kurzweil. Gelobt wird auch mehrfach der Austragungsort beim Autobahnzubringer und dahingehend die Nähe zur Schule und deren Infrastruktur.

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