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30 Jahre im Dienst der Natur in Münchwilen und Umgebung

Seit drei Jahrzehnten reinigt, repariert, pflanzt und baut der Natur- und Vogelschutzverein Nistkästen, Wildhecken oder Trockenmauern. Zum Jubiläum setzten die Mitglieder eine Winterlinde.
Christoph Heer
Vereinspräsidentin Regula Ammann tränkt die frisch gepflanzte Linde an der Ecke Mörikonerstrasse/Weinfelderstrasse. (Bild: Christoph Heer)

Vereinspräsidentin Regula Ammann tränkt die frisch gepflanzte Linde an der Ecke Mörikonerstrasse/Weinfelderstrasse. (Bild: Christoph Heer)

Aus dem damaligen Ornithologischen Verein Münchwilen entstand der Natur- und Vogelschutzverein Münchwilen und Umgebung. «Als erster Präsident fungierte Ewald Christen, ehe das Amt für 25 Jahre von Hans Meier übernommen wurde», sagte die jetzige Amtsinhaberin Regula Ammann anlässlich des Festaktes am Samstagmorgen.

Dreissigjährige wollen gefeiert werden, dazu hat sich der Verein etwas einfallen lassen. So wurde gegenüber des Feuerwehrdepots eine Winterlinde gepflanzt und der Politischen Gemeinde übergeben, bevor es auf den interessanten Marsch entlang des renaturierten Krebsbaches ging. Die Freude war allseits gross – insbesondere beim Empfänger. Gemeindepräsident Guido Grütter nahm sich Zeit, der Geschenkübergabe beizuwohnen. «Die Linde wird uns viele Jahre erfreuen. Sowieso sind wir uns der Wichtigkeit über das Bestehen des Vereins bewusst. Ihr fleissiges und ehrenamtliches Schaffen in und für die Natur lässt Flora und Fauna überleben», sagte Grütter.

2000 Quadratmeter Blumenwiese gesät

Der Natur- und Vogelschutzverein blickt auf drei intensive Jahrzehnte zurück. Präsidentin Regula Ammann liess die Zeit mit einige Kennzahlen aus dem Vereinsleben Revue passieren. «Wir haben Vieles erreicht und erschaffen. 2000 Quadratmeter Blumenwiesen gesät, drei Kilometer Wildhecken gepflanzt, 300 Quadratmeter Naturweiher angelegt oder 3000 Nistkästen gereinigt und repariert. Zusammengezählt kommen wir auf rund 6000 geleistete Arbeitsstunden und die Arbeit ist nie zu Ende». In der Tat wird sich der Verein auch weiterhin für das Wohl der Tier- und Pflanzenwelt einsetzen, wäre aber laut Aussagen der Präsidentin auch froh um eigenen Nachwuchs. Ein Mittun im Verein lohnt sich, «denn auch das leibliche Wohl kommt nie zu kurz und die Geselligkeit wird stets gross geschrieben», betonte Vizepräsidentin Laurence Nänni.

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