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250 Frauen übergeben der Thurgauer Regierung eine Kiste voller Forderungen

Die Teilnehmerinnen am Frauenstreik versammelten sich am Freitagmittag in Frauenfeld und unterstützten so die Anliegen, die Regierungspräsident Jakob Stark entgegennahm. Für die Worte der Frauen gab es viel Applaus, während Stark auch Buh-Rufe erntete.
Larissa Flammer
Regierungspräsident Jakob Stark (rechts) vor den gut 250 Frauen in Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)

Regierungspräsident Jakob Stark (rechts) vor den gut 250 Frauen in Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)

Am Frauenstreik hört Jakob Stark vor allem zu. Der Regierungspräsident steht in der Mittagssonne von Frauenfeld vor den etwa 250 Streikerinnen. In den Händen hält er eine Kiste, in welche die Frauen Forderungen legen.

Doch nach der letzten Rednerin fordert eine männliche Stimme aus der Menge ein paar Worte des Regierungsrats. Er fühle sich geehrt, dass die Frauen der Regierung vertrauen und ihm ihre Forderungen übergeben, sagt der SVP-Politiker. Zwar sei die Gleichberechtigung in Verfassung und Gesetz verankert, der Weg hin zur Umsetzung lasse sich aber mit einer Bergtour am Mount Everest vergleichen. Das Basecamp sei zwar erreicht, aber eben noch lange nicht der Gipfel.

«Die Zeit arbeitet für die Frauen», sagt Stark, das müsse aber nicht zu einer Schlechterstellung des Mannes führen. Wichtig sei der Zusammenhalt, dass Toleranz gewährleistet bleibe und sich trotzdem jeder für seine Anliegen einsetzen könne.

Den besten Eindruck hinterlässt Stark mit seinen Worten nicht, zumindest bei einem Teil der Frauen. Er erntet neben höflichem Applaus auch Buh-Rufe und aufgebrachtes Getuschel. Dies im Gegenteil zu seinen Vorrednerinnen, deren Aussagen immer wieder mit spontanem Jubel unterstützt wurden.

Störungen werden nicht geduldet

Die Frauenfelder Stadträtin und SP-Kantonsrätin Barbara Dätwyler beginnt politisch unkorrekt: «Werte Frauen, werte andere.» 28 Jahre nach dem ersten Frauenstreik seien die Forderungen noch immer nicht erfüllt. Sie gibt sich kämpferisch: «Verschafft euch Gehör!»

Die Studentin und Jungautorin Flora Hausammann hat mit einer «Jetzt erst recht»-Einstellung für den Auftritt zugesagt, nachdem ein Kollege meinte, es gebe wichtigeres als diesen Streik. Sie sagt: «Es ist nicht okay, dass das Anliegen der Gleichstellung in Frage gestellt wird, nur weil es früher schlechter war.»

Bild: Michel CanonicaBild: Michel Canonica
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Besammlung der Demonstrantinnen auf dem Landsgemeindeplatz in Trogen. (Bild: Urs Bucher)Besammlung der Demonstrantinnen auf dem Landsgemeindeplatz in Trogen. (Bild: Urs Bucher)
Besammlung der Demonstrantinnen auf dem Landsgemeindeplatz in Trogen. (Bild: Urs Bucher)Besammlung der Demonstrantinnen auf dem Landsgemeindeplatz in Trogen. (Bild: Urs Bucher)
Besammlung der Demonstrantinnen auf dem Landsgemeindeplatz in Trogen. (Bild: Urs Bucher)Besammlung der Demonstrantinnen auf dem Landsgemeindeplatz in Trogen. (Bild: Urs Bucher)
Besammlung der Demonstrantinnen auf dem Landsgemeindeplatz in Trogen. (Bild: Urs Bucher)Besammlung der Demonstrantinnen auf dem Landsgemeindeplatz in Trogen. (Bild: Urs Bucher)
Besammlung der Demonstrantinnen auf dem Landsgemeindeplatz in Trogen. (Bild: Urs Bucher)Besammlung der Demonstrantinnen auf dem Landsgemeindeplatz in Trogen. (Bild: Urs Bucher)
Besammlung der Demonstrantinnen auf dem Landsgemeindeplatz in Trogen. (Bild: Urs Bucher)Besammlung der Demonstrantinnen auf dem Landsgemeindeplatz in Trogen. (Bild: Urs Bucher)
Besammlung der Demonstrantinnen auf dem Landsgemeindeplatz in Trogen. (Bild: Urs Bucher)Besammlung der Demonstrantinnen auf dem Landsgemeindeplatz in Trogen. (Bild: Urs Bucher)
Besammlung der Demonstrantinnen auf dem Landsgemeindeplatz in Trogen (Bild: Urs Bucher)Besammlung der Demonstrantinnen auf dem Landsgemeindeplatz in Trogen (Bild: Urs Bucher)
Ashanti streikt auf dem Weinfelder Marktplatz. (Bild: Andrea Stalder)Ashanti streikt auf dem Weinfelder Marktplatz. (Bild: Andrea Stalder)
Die Frau auf dem Weinfelder Rathausbrunnen trägt ebenfalls Lila. (Bild: Andrea Stalder)Die Frau auf dem Weinfelder Rathausbrunnen trägt ebenfalls Lila. (Bild: Andrea Stalder)
Regierungsrat Jakob Stark mit den Forderungen der Thurgauer Frauen. (Bild: Andrea Stalder)Regierungsrat Jakob Stark mit den Forderungen der Thurgauer Frauen. (Bild: Andrea Stalder)
Diskussionen mit Regierungsrat Jakob Stark. (Bild: Andrea Stalder)Diskussionen mit Regierungsrat Jakob Stark. (Bild: Andrea Stalder)
Die Frauen halten zusammen: Frauenstreiktag vor dem Regierungsgebäude Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)Die Frauen halten zusammen: Frauenstreiktag vor dem Regierungsgebäude Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Frauenstreiktag vor dem Regierungsgebäude Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)Frauenstreiktag vor dem Regierungsgebäude Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Frauenstreik in St.Gallen. (Bild: Benjamin Manser)Frauenstreik in St.Gallen. (Bild: Benjamin Manser)
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Frauenstreik in Wil. (Bild: Benjamin Manser)Frauenstreik in Wil. (Bild: Benjamin Manser)
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Frauenstreik in Wil. (Bild: Benjamin Manser)Frauenstreik in Wil. (Bild: Benjamin Manser)
Violette Ballone auf dem Dach der Kantonsschule Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)Violette Ballone auf dem Dach der Kantonsschule Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Violette Ballone auf dem Dach der Kantonsschule Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)Violette Ballone auf dem Dach der Kantonsschule Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
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Impressionen des Frauenstreiks in der Ostschweiz

Impressionen des Frauenstreiks in der ganzen Ostschweiz.

Während die Frauen zur Menge sprechen, laufen im Hintergrund trotz Mittagsstunde die Vorbereitungen für das Mitsommerfest. Den Versuch, mit dem Auto durch die Versammlung zu fahren, müssen die Arbeiter jedoch schnell wieder aufgeben. Und als der Lärm die Rednerinnen zu übertönen droht und erste empörte Stimmen laut werden, ist sofort die Polizei zur Stelle und bewahrt den Frieden. Die Frauen dulden keine Störung, ihre Anliegen sind ihnen wichtig.

Die häufigste Forderung ist die nach einem Zeichen

Anne Varenne spricht für den Lehrerdachverband Bildung Thurgau und die CVP-Frauen. Zwei Kantilehrerinnen ergänzen, dass sie das Thema Frauenstreik den ganzen Tag in den Unterricht einfliessen lassen.

Fabienne Salathé vertritt als Geschäftsführerin einer Kita 32 Angestellte. Diese streiken nicht, weil sonst die Mütter – und ein paar wenige Väter – nicht streiken oder arbeiten könnten.

Simone Curau-Aepli, Präsidentin des Schweizerischen Katholischen Frauenbunds, fordert Gleichberechtigung in der Kirche: «Sie wird von Frauen getragen, aber von Männern regiert.»

Katharina Iseli vom Verein Thurgauer Hebammen will das Geburtshaus St.Gallen auf der Thurgauer Spitalliste sehen. Und die häufigste Forderung lautet: Der Kanton soll endlich die nationale Lohncharta unterschreiben und ein Zeichen setzen.

Jakob Stark zu den Forderungen: «Alle Absender werden eine Antwort erhalten»

Der Thurgauer Regierungsrat ist mehrheitlich weiblich, zwei Männern stehen drei Frauen gegenüber. Weil seit einem Monat Jakob Stark Regierungspräsident ist, traf er sich mit den Streikerinnen. Im Interview sagt er, was nun mit den eingereichten Forderungen geschieht.

Was halten Sie vom Frauenstreik?

Ich finde es toll, dass in unserem Land Gruppen, die etwas fordern, sich so organisieren und auf die Strasse gehen können. Wie jetzt die Frauen, die fordern, dass die Gleichberechtigung weitere Fortschritte machen muss. Dem müssen wir Sorge tragen: Gelebte Demokratie und eine funktionierende Gesellschaft brauchen die öffentliche und freie Diskussion.

Marschieren Sie an der grossen Kundgebung in St.Gallen mit?

Nein, das nicht. Ich habe hier in Frauenfeld den Regierungsrat vertreten, weil das gewünscht wurde. Ich habe es gerne gemacht, es war interessant und spannend, aber auch anspruchsvoll.

Was passiert mit den Forderungen, die Sie erhalten haben?

Regierungspräsident Jakob Stark. (Bild: Reto Martin)

Regierungspräsident Jakob Stark. (Bild: Reto Martin)

Wir werden sie auflisten und schauen, wo die Zuständigkeiten liegen. Die Forderungen zur Katholischen Kirche sind bei uns zum Beispiel am falschen Ort. Dann kommt alles in den Regierungsrat und wir werden beschliessen, wie wir mit den Forderungen umgehen. Das Minimum wird sein, dass alle Absender eine Antwort erhalten.

Wann wird es so weit sein?

Da sollte man nicht zu lange warten müssen. Im Verlauf des Herbsts, würde ich sagen.

Gibt es eine Forderung, die der Kanton bereits angepackt hat?

Bei der Lohngleichheit der kantonalen Verwaltung sind wir wirklich gut dabei. Jetzt gerade überprüfen wir die Löhne, die Lohnstruktur und ein weiteres Mal auch die Lohngleichheit. Grundsätzlich ist es ja so, dass die rechtlichen Grundlagen für die Gleichstellung von Frau und Mann vorhanden sind. Zur Umsetzung braucht es vor allem eine gesellschaftliche Entwicklung. Ein Ziel ist zum Beispiel, dass mehr Frauen in den Geschäftsleitungen und Verwaltungsräten sitzen. Aber ich denke, es braucht noch etwas Zeit, bis überhaupt so viele Frauen verfügbar sind. Ich will das Thema damit aber überhaupt nicht mindern. Persönlich bin ich von der politischen Haltung her liberal eingestellt, ich will eigentlich keine Quoten. Aber ich bin dafür, dass die Gleichberechtigung umgesetzt wird, weshalb ich auch die Wirtschaft aufrufe, das zu tun.

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