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Während der WM fliegt Dani Kern 25 mal in vier Wochen

Der Thurgauer Sportkommentator Dani Kern reist nach Russland und berichtet von den Fussballspielen der Weltmeisterschaft. Aktuell bereitet er sich darauf vor.
Ines Biedenkapp
Dani Kern auf der Tribüne beim Sportplatz der Kleinen Allmend in Frauenfeld. (Bild: Donato Caspari)

Dani Kern auf der Tribüne beim Sportplatz der Kleinen Allmend in Frauenfeld. (Bild: Donato Caspari)

Zurzeit ist er mit vielen Vorbereitungen beschäftigt, dennoch macht er einen entspannten Eindruck beim Treffen auf der Kleinen Allmend in Frauenfeld. SRF-Sportkommentator Dani Kern wird bei der Fussball-Weltmeisterschaft in Russland im Einsatz stehen. Insgesamt wird der gebürtige Frauenfelder 16 Spiele kommentieren. Von Beginn bis Schluss. So werden die Zuschauer seine Stimme auch beim Spiel um Platz drei und vier zu hören bekommen.

«Du bist wirklich vier Wochen nur für Fussball unterwegs. Du bist entweder am Reisen, irgendwo in einem Pressezentrum am Vorbereiten oder am Kommentieren.»

Dazwischen versucht der 48-Jährige, irgendwie Schlaf zu bekommen. Und dann noch mal das eine oder andere Spiel im Fernsehen mitzuverfolgen. «Doch das dürfte schon schwierig werden.»

Basis-Informationen müssen jetzt stehen

Damit an der WM alles funktioniert, laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Das fünfköpfige Kommentatoren-Team des SRF nahm etwa an einem Schiedsrichterkurs teil, um auf den neuesten Stand der Regeln gebracht zu werden. Hinzu kam ein Deutschkurs, in dem sie auf Lieblingswörter sensibilisiert wurden und eine Schulung zur Analyse, bei der man sich ein Spiel der Schweizer Nati anschaute. «Die ganze Vorbereitung für die WM muss eigentlich schon vorher erfolgen», sagt Dani Kern. «Man muss alle Informationen wie Spielerlisten und Länder im Voraus bereithaben. Während der WM komme ich eigentlich kaum mehr zum Updaten.»

(Bild: Donato Caspari)

(Bild: Donato Caspari)

Von St.Petersburg immer über Moskau

Vor dem Spiel holt Kern nur noch aktuelle Informationen, wie Aufstellungen oder auch etwa Transfergerüchte, ein. Daher stellt er sich die Grundinformationen bereits im Vorfeld zusammen. Hauptsächlich wird der gebürtige Thurgauer von St.Petersburg aus berichten. Von dort geht es nach Moskau, Kaliningrad oder Samara.

Während der vier Wochen wird er 25 Mal fliegen. «Das Problem ist, dass man keine Direktflüge buchen kann», erzählt der 48-Jährige. «Wir müssen also immer über Moskau fliegen.» Von Russland selbst wird er nicht viel mitbekommen.

«Viel mehr als Fussballstadien und Flughäfen sieht man daher nicht.»

(Bild: Donato Caspari)

(Bild: Donato Caspari)

Auf der Packliste steht, ausser seinen Unterlagen und Kleidern, auch eine Schlafmaske. «In St.Petersburg ist es bereits ab vier Uhr morgens hell», erklärt der Kommentator das ungewöhnliche Utensil. Doch er ist sich sicher, dass er gut schlafen wird.

Am meisten freut sich der Thurgauer auf spannenden Fussball: «Ich schaue einfach super gerne Spiele an.» Ein absoluter Traum für ihn wäre, wenn die Schweizer Nati die diesjährige WM gewinnen würde. «Aber ich glaube, das ist unwahrscheinlich. Es könnte nämlich sein, dass die Nati im Achtelfinale auf Deutschland trifft, und das wird schwer.» Er sieht Deutschland als Favorit: «Sie haben eine gute Mannschaft und das Team ist bereits perfekt eingespielt.»

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