23 Einsätze ohne Unfall: Die Aadorfer Feuerwehr blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Am Schlussrapport der Aadorfer Feuerwehr offenbarte sich ihr guter Ausbildungsstand.

Kurt Lichtensteiger
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Feuerwehrkommandant Beat Bollinger warf am Schlussrapport einen Blick zurück auf das vergangene Jahr. Auch wenn die statistischen Angaben dabei überwogen, so sorgten einige Einschübe doch für Heiterkeit.

So etwa die Rettung eines Papageis, der sich in der Krone eines Baumes niedergelassen hatte und auch mit Hilfe eines Wasserstrahls nicht fortzubewegen war. Kletterkünste schafften darauf Abhilfe. Tierrettung und Einsätze als Wespen- und Bienenjäger gehören zu den sympathischen Aufgaben der Feuerwehr, wenn auch nicht zu den wichtigsten.

In den 23 unfallfrei verlaufenen Einsätzen, sei es bei Übungen oder in Ernstfällen, hat sich die Feuerwehr Aadorf übers Jahr bewähren können. Weiterbildungskurse sowie Kader- und Mannschaftsübungen bildeten dafür die Voraussetzung. Am Tag der offenen Tür wurde – weil nicht budgetiert – sogar Gratisarbeit verrichtet. Einen 30-Franken-Gutschein gab es dann von Sekretär Bruno Künzli dennoch.

Ein Wermutstropfen bleibt

Bollinger wies trotz seiner stolzen Anerkennung der Leistungen auf einen Wermutstropfen hin: die unentschuldigten Absenzen. Das hatte er bereits im Vorjahr thematisiert. Selbst eine Busse vermochte keine merkliche Besserung zu bewirken. Diese Nachlässigkeit musste auch Vizekommandant Andreas Hasler bestätigen, der bei etwas nachgelassener Aufmerksamkeit auf die Jahresziele 2020 hinwies.

Zum Schluss war die Bühne frei für Jubilare, Verabschiedungen, Begrüssung von Neumitgliedern und Vorstellung der Beförderten. Den sechs Ausgetretenen – wovon einer nach 27 Jahren – standen zehn Neueintritte gegenüber. Ueli Weber für 30 Jahre und Markus Haselberg (10 Jahre) nahmen gerne eine kleine Anerkennung entgegen. Martin Bollinger, Patrick Strehler, Pascal Büsser und Christian Müller wurden zu Offizieren befördert. Vizegemeindepräsident Stefan Mühlemann dankte allen für den Einsatz.