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Die Gemeinde Wängi hat erstmals ein Alterskonzept

Das druckfrische Wängemer Alterskonzept liegt vor. Um dessen Umsetzung wird sich dereinst eine Kommission kümmern, die erst noch gebildet werden muss.
Olaf Kühne
Szene im Altersheim Neuhaus in Wängi. Dessen Leitung war an der Erarbeitung des Alterskonzepts beteiligt. (Archivbild: Reto Martin)

Szene im Altersheim Neuhaus in Wängi. Dessen Leitung war an der Erarbeitung des Alterskonzepts beteiligt. (Archivbild: Reto Martin)

Nein, ein dringender Handlungsbedarf habe nicht bestanden, sagt Gemeindepräsident Thomas Goldinger. «Aber das Thema wird in der Gemeinde seit Jahren diskutiert. Wir haben uns deshalb im Gemeinderat das Legislaturziel gesetzt, für Wängi ein Alterskonzept zu erstellen.»

Die aktuelle Legislatur läuft zwar noch bis kommendes Jahr. Goldinger hält dennoch das druckfrische, 20 Seiten dicke «Alterskonzept Wängi» in der Hand. Das einleitende Altersleitbild ist dabei – naturgemäss – recht allgemein gehalten. So finden sich darin Sätze wie «Wir sollen uns für ältere Menschen Zeit nehmen, aufmerksam sein, ihnen mit offenen Ohren zuhören und ihnen ehrlich, einfühlsam, freundlich und hilfsbereit begegnen.»

Breit abgestützte Projektgruppe

Wesentlich konkreter sind dann die Zielsetzungen und der Massnahmenkatalog. So soll Wängi künftig für seine ältere Bevölkerung eine Anlaufstelle erhalten, welche Informationen zu Altersthemen und den entsprechenden Angeboten abgibt. Vorgesehen sind weiter «gesellschaftliche» Massnahmen wie beispielsweise die Initiierung Weihnachtsfeiern für Alleinstehende oder eine jährliche Feier für Frischpensionierte.

Thomas GoldingerGemeindepräsident Wängi

Thomas Goldinger
Gemeindepräsident Wängi

Die politische Verantwortung für das Wängemer Alterskonzept liegt beim zuständigen Gemeinderat Daniel Dema. Da er, frisch gewählt, sein Amt erst dieses Jahr angetreten hat, entstand das Papier noch unter der Ägide seines Vorgängers Martin Lörtscher. «Er hat das mit sehr viel Herzblut angepackt», sagt Thomas Goldinger. Ihm gebührt unser Dank wie auch allen anderen, die daran mitgewirkt haben.» Gemeint sind die Kern- und die erweiterte Projektgruppe, in welchen unter anderem die Spitex Wängi, das Wohn- und Pflegezentrum Neuhaus sowie katholische und reformierte Kirche Einsitz hatten. «Und natürlich die Wängemerinnen und Wängemer, die sich vor zwei Jahren an unserem Workshop beteiligten oder unseren Fragebogen retournierten», ergänzt Goldinger. Das Wängemer Alterskonzept ist nicht das einzige Novum in der Gemeinde. Soll doch mit seiner Umsetzung grossmehrheitlich eine derzeit noch nicht existierende Alterskommission betraut werden. Wie diese dereinst zusammengesetzt sein wird, weiss der Gemeindepräsident noch nicht. «Wenn wir uns den demografischen Wandel anschauen, ist es sicher sinnvoll, das Thema Alter professioneller und dank dem Alterskonzept auch strukturierter zu behandeln.» Dazu komme nicht zuletzt der finanzielle Aspekt. «Wir geben jährlich rund 800 000 Franken aus für ambulante und stationäre Betreuung und Pflege – Tendenz steigend.»

Das Wängemer Alterskonzept ist online unter www.waengi.ch.

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