Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

15 Millionen Budget, rund ein Viertel für Gagen: Fakten zum Open Air Frauenfeld

Erstmals mischt in diesem Jahr der US-Unterhaltungskonzern am Open Air Frauenfeld mit. Dessen Vertreter Andre Lieberberg ist überzeugt: «Es gibt kein besseres Hip-Hop-Programm.» Zudem stehen sowohl die Sicherheit als auch die Nachhaltigkeit im Fokus der Veranstalter.
Rahel Haag
Die Verantwortlichen des Open Airs Frauenfeld beim Medienrundgang. Wolfgang Sahli, VR-Präsident First Event AG, René Götz, CEO Open Air Frauenfeld, und Andre Lieberberg von Live Nation. (Bilder: Andrea Stalder)

Die Verantwortlichen des Open Airs Frauenfeld beim Medienrundgang. Wolfgang Sahli, VR-Präsident First Event AG, René Götz, CEO Open Air Frauenfeld, und Andre Lieberberg von Live Nation. (Bilder: Andrea Stalder)

Das mit dem «Schwiizerdütsch» müsse er noch ein wenig üben, sagt der Deutsche Andre Lieberberg von Live Nation. Der Unterhaltungskonzern hat seit dem vergangenen Jahr die Aktienmehrheit der First Event AG, welche das Open Air Frauenfeld seit 2004 organisiert. Live Nation sei stolz auf das Open Air Frauenfeld. «Es hat sich aus eigener Kraft entwickelt», fügt er hinzu.

«Eminem hatte grosses Interesse, am Open Air Frauenfeld aufzutreten.»
Andre Lieberberg, Live Nation

Andre Lieberberg.

Andre Lieberberg.

Das erklärte Ziel sei, musikalisch einen Mix aus «internationalen Highlights und Lokalkolorit» anzubieten. Es sei ihnen wichtig, dass auch Schweizer Musiker am Open Air auftreten. Hierfür würden «zähe» Verhandlungen geführt. Das sei auch bei US-Rapper Eminem nicht anders gewesen. Gleichzeitig sagt Andre Lieberberg: «Er hatte grosses Interesse, am Open Air Frauenfeld aufzutreten.» Es sei in der Szene eines der wichtigsten Festivals. Und: «Es gibt kein besseres Hip-Hop-Programm», ist Lieberberg überzeugt.

Einsatzzentrum der Polizei – mit Drogenspürhund

Bei einem solchen Grossanlass muss nebst der Musik auch für die Sicherheit gesorgt sein. Hierfür hat die Kantonspolizei Thurgau unter anderem ein Einsatzzentrum mit insgesamt vier Arbeitsplätzen auf dem Gelände eingerichtet. An diesem Nachmittag ist dort auch ein vierbeiniger Mitarbeiter zu entdecken. Der Drogenspürhund liegt entspannt auf seiner Decke. Der Betrieb sei zwar improvisiert, «aber er läuft wie auf einem normalen Polizeiposten ab», sagt Heinz Bachmann, Gesamteinsatzleiter der Kantonspolizei Thurgau, am gestrigen Medienrundgang.

Normal heisst in diesem Fall, dass hier Anzeigen gemacht werden können. Im Schnitt kämen am Open Air Frauenfeld rund hundert zusammen. «Die meisten betreffen Diebstähle», sagt Bachmann. Seit dem vergangenen Jahr werden zudem sogenannte Doppelzäune aufgestellt. Der Abstand betrage rund 25 Meter. «Uns geht es darum, dass keine gefährlichen Gegenstände durchgereicht werden können.»

Eingeführtes Zeltdepot zeigt weiter Wirkung

René Götz.

René Götz.

Auch das Thema Nachhaltigkeit hat am Open Air einen grossen Stellenwert. «Unser Ziel ist es, möglichst wenig Abfall zu produzieren», sagt René Götz, CEO des Open Airs Frauenfeld. In diesem Zusammenhang erwähnt er das Zeltdepot, das im vergangenen Jahr eingeführt wurde. «Die Rücknahmequote beläuft sich auf 90 Prozent.» Einzig Pavillons blieben am Ende viele stehen.

Zahlen und Fakten

Das Gesamtbudget des Open Airs Frauenfeld beläuft sich auf 15 Millionen Franken. Davon werden vier Millionen Franken für die Musik-Acts ausgegeben. Es stehen vier Bühnen zur Verfügung. Insgesamt treten 51 Bands und über 60 DJs auf. Ihnen stehen 29 Garderoben zur Verfügung und ihre Entourage besteht aus 400 Personen. Allein für die Show des US-Rappers Eminem reisen vier bis fünf Trucks an. Die Gesamtfläche des Open Airs entspricht der Grösse von rund 68 Fussballfeldern und wird von 36 Kilometern Zaun begrenzt. Es werden 10000 Quadratmeter Holzboden verlegt und 800 Tonnen Stahl und Gerüstbaumaterial verbaut. Der Auf- und Abbau, inklusive Reinigung dauert insgesamt 25000 Stunden. (rha)

Eine Nacht am Open Air Frauenfeld:

Bild: Andrea Stalder
Migos am Open Air Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Migos am Open Air Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bild: Andrea Stalder
Migos am Open Air Frauenfeld. (Bild: Andrea Stalder)
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Nerd mit Pharell Williams am Open Air Frauenfeld. (Bild: Reto Martin)
Bild: Reto Martin
Nerd mit Pharell Williams am Open Air Frauenfeld. (Bild: Reto Martin)
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Andrea Stalder
Bild: Reto Martin
Bild: Reto Martin
Bild: Reto Martin
Bild: Reto Martin
Bild: Reto Martin
Bild: Reto Martin
Bild: Reto Martin
Bild: Reto Martin
Bild: Reto Martin
Bild: Reto Martin
Bild: Reto Martin
Bild: reto Martin
66 Bilder

Der Donnerstag am Open Air Frauenfeld

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.