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12'800 Franken für einen Bungalow und «Glamping»: Diese Besucher leisten sich etwas Luxus am Open Air Frauenfeld

Die Nachfrage nach VIP-Angeboten am Open Air ist gross. Die Gäste wollen sich den Aufbau-Aufwand sparen. Einige zahlen 12'800 Franken für einen achtplätzigen Bungalow.
Geraldine Bohne
Die «White Mansion» wird für 12'800 Franken à 8 Personen verkauft. (Bild: Andrea Stalder)Die «White Mansion» wird für 12'800 Franken à 8 Personen verkauft. (Bild: Andrea Stalder)
Die «White Mansion» wird für 12'800 Franken à 8 Personen verkauft. (Bild: Andrea Stalder)Die «White Mansion» wird für 12'800 Franken à 8 Personen verkauft. (Bild: Andrea Stalder)
Die «White Mansion» wird für 12'800 Franken à 8 Personen verkauft. (Bild: Andrea Stalder)Die «White Mansion» wird für 12'800 Franken à 8 Personen verkauft. (Bild: Andrea Stalder)
Die «White Mansion» wird für 12'800 Franken à 8 Personen verkauft. (Bild: Andrea Stalder)Die «White Mansion» wird für 12'800 Franken à 8 Personen verkauft. (Bild: Andrea Stalder)
Die «White Mansion» wird für 12'800 Franken à 8 Personen verkauft. (Bild: Andrea Stalder)Die «White Mansion» wird für 12'800 Franken à 8 Personen verkauft. (Bild: Andrea Stalder)
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«White Mansion»

Relax-Ecke, Pingpong-Tische, Whirlpool, und ein trockener Schlafplatz. 700 bis 1600 Franken für ein bisschen Luxus am Open Air Frauenfeld. Geld für ein paar saubere WC’s, eine eigene Rezeption und ein VIP-Ticket. «Die mit Abstand gechillteste Art sich Europas grösstes Hip Hop Festival zu gönnen», so der Veranstalter. Doch wer gönnt sich dieses etwas andere Festival-Erlebnis? Wer sind diese Warmduscher, wie sie hartgesottene Camper wohl nennen würden?

Da sind Melanie Giger und Kevin Siegrist aus Solothurn. Mit dem Auto sind sie am Mittwoch nach Frauenfeld gefahren. Viel Gepäck mussten die beiden nicht mitnehmen. Melanie hat ihren pinken Koffer gepackt, fast so als gehe sie in die Strandferien. Plus eine pinke Kühltruhe. Das Paar hat sich eine «Blue Suite» gegönnt. 2000 Franken. Ein kleines Zimmer mit zwei metallenen Einzelbetten. Mehr Jugendherberge als Suite. Aber: Es hat eine Kleiderstange, die schon völlig in Gebrauch ist. Melanie sagt:

«Wir wollten am Open Air etwas Luxus haben.»

Sie geniessen den Mittag an einem kleinen Tisch vor ihrer «Blue Suite». Das erste Premium-Erlebnis für die beiden. «Das Geld lohnt sich. Es gibt hier nur Vorteile.» Sie würden nächstes Jahr dasselbe buchen, erzählt das Paar.

«White Mansion» kostet 12'800 Franken

Nur ein paar mal stolpern, so kurz ist der Weg von der Haupttribüne zum Premium-Areal. Hier ist’s trotz Bühnennähe ruhiger, denn nicht mehr als 750 Personen können ins Areal hinein. Die teuersten Angebote sind die Zimmer in den weissen Containern. Diese heissen: «White Mansion», «Green Loft» oder eben «Blue Suite». Wobei die achtplätzige «White Mansion» mit 12'800 Franken die teuerste aller Lofts ist.

Cardi B. (Bild: Andrea Stalder)Cardi B. (Bild: Andrea Stalder)
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Future-Konzert von der Hebebühne aus fotografiert. (Bild: Andrea Stalder)Future-Konzert von der Hebebühne aus fotografiert. (Bild: Andrea Stalder)
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(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
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Cardi B lässt die Massen am Open Air Frauenfeld am ersten Tag so richtig toben

Ebenfalls erhabener campen kann man im Spezialareal im «Yellow Tent». Camping kann das kaum noch genannt werden. Viel eher «Glamping» (Wortspiel aus «glamorous» und «camping»). 1400 Franken, also 700 Franken pro Person, kostet eines der Zelte. Von denen hat es am meisten. Ein kleines Meer aus gelben Tippies. Ausgestattet mit Luftmatratze, Schlafsack, Klappstuhl und Solarlampe. Emre Beyazgül und sein Kollege Peter Suter aus dem Aargau teilen sich ein solches Zelt. Beyazgül sagt:

«Wir hatten keine Lust, alles von Zuhause mitzunehmen. Man bekommt hier sogar ein Necessaire mit Kosmetikprodukten. Wie im Hotel.»

Lara Deschwanden, Jara Fawer und Vanessa Boller aus Solothurn. (Bild: Géraldine Bohne)

Lara Deschwanden, Jara Fawer und Vanessa Boller aus Solothurn. (Bild: Géraldine Bohne)

Auch drei Mädels aus Solothurn sind begeistert. «Es stand alles schon bereit.» Die drei sind das erste Mal am Open Air Frauenfeld. «Wir wollten uns um nichts kümmern und waren froh den ganzen Kram nicht hierher schleppen zu müssen», erzählt Lara Deschwanden. Nur ein bisschen kalt sei die erste Nacht gewesen. Nun freuen sie sich aber auf Rapperin Cardi B.

«Die Nachfrage nach Premium-Packages ist ungebrochen», sagt Joachim Bodmer, Medienchef des Open Airs Frauenfeld. Die Tickets für das Areal waren oft sehr schnell ausverkauft.

Seit sechs Jahren gibt es das Angebot für die Festivalgänger nun schon. «Es ist heute grösser als vor sechs Jahren. Seit zwei Jahren können wir das Angebot aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse aber nicht noch mehr erweitern», meint Bodmer.

Eigenen VIP-Bereich gestalten

Luxus gibt es auch auf dem normalen Camping im Gelände: Familienzelte, Luftmatratzen und Sofas. Die Hip-Hop-Jugend schleppt so einiges ans Open Air Frauenfeld. Hauptsache gemütlich. Eine Gruppe aus fünf jungen Männern hat sich eine Art Wohnzimmer im Vorzelt aufgebaut. Zwei Sofas und drei Sessel plus befüllbarer Couchtisch. Mit dem Auto sind sie aus Pfäffikon SZ mit ihrem ganzen Kram in die Ostschweiz gefahren. «Wir haben das alles zu zweit aufs Gelände getragen und aufgestellt», sagt Marcello Calendo. Drei Stunden haben sie für den ganzen Aufbau gebraucht. 500 Franken kostet das Equipment. Aber:

«Wir werden alles liegen lassen, am Sonntag mögen wir nicht aufräumen»

Trotzdem kaufen sie sich jedes Jahr wieder die gleichen Sofas und Zelte. Das gönnen sie sich gern. «Es wäre nichts für mich, so wie die anderen Gäste hier zu zelten», sagt Calendo lachend. Ein Premium-Package käme für die fünf Pfäffiker aber auch nicht in Frage. «Wir gestalten uns lieber einen eigenen VIP-Bereich.»

Frage 1 / 12

Über wie viele Hektare erstreckt sich das Gelände am Open Air Frauenfeld?

98
8 Hektare
188 Hektare

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