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10'000 Stunden Freiwilligenarbeit in Frauenfeld geleistet

An der Jahresversammlung des Dachverbands für Freiwilligenarbeit im sozialen Bereich Frauenfeld genehmigten die Mitglieder eine Anpassung der Statuten. Neu ist dort festgeschrieben, dass der Verband die Trägerschaft für die Nachbarschaftshilfen übernimmt.
Rahel Haag
Prost: Urban Kaiser, Leiter Amt für Alter und Gesundheit der Stadt, und Paul Gruber, Präsident des Dafas, stossen an. (Bild: Rahel Haag)

Prost: Urban Kaiser, Leiter Amt für Alter und Gesundheit der Stadt, und Paul Gruber, Präsident des Dafas, stossen an. (Bild: Rahel Haag)

Ein Jahr, ein Monat und 20 Tage. Oder anders ausgedrückt: rund 10000 Stunden. Genau so viel leisteten im vergangenen Jahr Freiwillige, die über den Dachverband für Freiwilligenarbeit im sozialen Bereich Frauenfeld (Dafa) vermittelt worden waren.

«Dieses grosse Engagement ist nicht selbstverständlich»

sagte Urban Kaiser, Leiter des Amts für Alter und Gesundheit der Stadt Frauenfeld, an der Jahresversammlung des Verbands. Sie fand am Montagabend im Alterszentrum Park statt.

Die Stadt unterstützt den Dafa mit einem Beitrag von 30'000 Franken pro Jahr. «Das macht dann drei Franken pro Stunde», rechnete Kaiser vor. Er bedankte sich im Namen der Stadt «fürs Dranbleiben, Weiterentwickeln und Öffnen».

Drei neue Mitglieder

Im vergangenen Jahr konnte der Dachverband für Freiwilligenarbeit im sozialen Bereich Frauenfeld drei neue Mitglieder gewinnen, sagte Geschäftsstellenleiterin Evelyne Hagen-Freund. Dabei handelt es sich um das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Thurgau, die autonome Schule Frauenfeld, die in erster Linie kostenlose Deutschkurse anbietet, und fliz-kidz, ein Angebot des Vereins Turnfabrik. (rha)

Der Wille des Verbands, sich weiterzuentwickeln, wurde im Traktandum 6 deutlich. Der Dafa wollte an diesem Abend seine Statuten ändern. «Die Nachbarschaftshilfe ist in Ergaten-Talbach gut angelaufen», sagte dazu Paul Gruber. De facto übernimmt der Dafa bereits heute die Trägerschaft für die Nachbarschaftshilfe.

Doch das muss noch in den Statuten festgeschrieben werden. «In den nächsten Jahren stehen bei den Statuten unter Umständen weitere Änderungen an», sagte Gruber. Warten wollten sie aber nicht, da es sich um einen rollenden Prozess handle. Die 19 anwesenden Mitglieder genehmigten die Anpassung einstimmig.

Auf der Suche nach einem Medienverantwortlichen

Ebenfalls einstimmig und in globo wurde der Vorstand wiedergewählt. Eine Stelle bleibt bis anhin aber unbesetzt. «Wir suchen einen Medienverantwortlichen», sagte Gruber. Die Suche gestalte sich schwieriger als erwartet.

«Wir dachten, dass sich bestimmt ein pensionierter Journalist finden lässt.»

Dem sei bisher nicht so gewesen. Dementsprechend könnten sich Interessierte gerne melden. Sobald jemand gefunden sei, werde man den Vorstand um ein Mitglied erweitern.

An diesem Abend präsentierte Kassier Ernst Gerber die Rechnung 2018 und das Budget 2019. Erstere schliesst bei einem Aufwand von rund 37'500 Franken und einem Ertrag von knapp 36'000 Franken mit einem Rückschlag von gut 1500 Franken ab. «Unter anderem sind die Löhne für die Geschäftsstelle höher ausgefallen», sagte Gerber.

Dies wurde für das Budget 2019 berücksichtigt. Dort ist für diesen Posten ein Betrag von gut 18'000 Franken vorgesehen. Weiter wird mit einem Aufwand von gut 38'000 Franken und einem Ertrag von wiederum knapp 36'000 Franken gerechnet. Das würde einem Rückschlag von knapp 2400 Franken entsprechen. Die Rechnung 2018 sowie das Budget 2019 wurden einstimmig genehmigt.

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