Frauenfelder Ingenieurbüros fahren auf dem Velo 1000 Kilometer nonstop

Zum siebenten Mal nahmen die beiden Frauenfelder Ingenieurbüros BHA-Team und Geotopo mit einem gemeinsamen Team am Radrennen Tortour teil. Ingesamt 36 Stunden waren sie unterwegs.

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Die Frauenfelder Fahrer Sebastian Frenzel, Alexander Hobel und Rolf Hugentobler auf der abschliessenden Teamfahrt von Eglisau nach Schaffhausen. (Bild: PD)

Die Frauenfelder Fahrer Sebastian Frenzel, Alexander Hobel und Rolf Hugentobler auf der abschliessenden Teamfahrt von Eglisau nach Schaffhausen. (Bild: PD)

1000 Kilometern mit gut 12'000 Höhenmetern verteilt auf 17 Etappen: Das sind die beeindruckenden Eckdaten der Tortour, dem grössten mehrtägigen Nonstop-Radrennen der Welt. Start zur zehnten Ausgabe des Rennens war vergangenen Donnerstag in Schaffhausen. Auch mit dabei – und das bereits zum siebenten Mal – war ein gemeinsames Team der Frauenfelder Ingenieurbüros BHA-Team und Geotopo. Und die Thurgauer schlugen sich sehr gut. 36 Stunden und 13 Minuten war die achtbeste Gesamtzeit von 22 angetretenen Teams. Fahrer waren Sebastian Frenzel, Alexander Hobel, Rolf Hugentobler und Martin Oswald. Als Betreuer fungierten Tobias Tuchschmid (Teamchef), Janine Rieben, Claude Klaus, Julia Kübler (Physio) und Marco Meier.

Bei heissem Wetter stand zuerst der Prolog am Rheinfall an. Dank des sehr guten sechsten Rangs und einigen Bonifikationsminuten konnte eine frühe Startzeit erkämpft werden, nämlich kurz nach 3 Uhr. Je nach Etappe fuhren die vier Frauenfelder im Team, oder es standen abwechslungsweise Solo-Stücke auf dem Programm. Von Schaffhausen ging es über Kreuzlingen und das St. Galler Rheintal ins Bündnerland über den Albula und den Flüela. Leider musste ein Teammitglied auf dem Teilstück von Chur Richtung Oberalppass aussteigen. Die Folgen eines schweren Trainingssturzes nur eine Woche vor der Tortour machten eine Fortsetzung des Rennens unmöglich. Die verbliebenen Fahrer entschieden sich, das Rennen trotzdem fortzusetzen und die Etappen ihres Kollegen unter sich aufzuteilen. Dann ging es über Oberalp und Gotthard. Eine zweite Nachtetappe führte von Fiesch nach Sion. Über das Waadtland ging es weiter Richtung Seeland und Solothurner Jura – bis schliesslich nach Eglisau. Auf der abschliessenden Teamfahrt nach Schaffhausen konnte der achte Rang gehalten werden. «Das kollegiale Verhältnis unter allen Athleten macht die Tortour zu einem besonderen Radsporterlebnis», findet das BHA-/Geotopo-Team. (red)