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Geräumte Tierhaltung in Müllheim: Zehn Katzen mussten eingeschläfert werden

Bei der privaten Tierhaltung, die am vergangenen Freitag in Müllheim geräumt werden musste, wurden nebst weiteren Tieren auch 18 Katzen beschlagnahmt. Aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes und der teils chronischen Erkrankungen mussten zehn Katzen eingeschläfert werden.
Tim Naef
Die Thurgauer Behörden haben am Freitag in Müllheim eine private Tierhaltung wegen hoch prekärer Haltungsverhältnissen geräumt. 21 Katzen lagen tot in einem Gefrierschrank. (Bild: Keystone)

Die Thurgauer Behörden haben am Freitag in Müllheim eine private Tierhaltung wegen hoch prekärer Haltungsverhältnissen geräumt. 21 Katzen lagen tot in einem Gefrierschrank. (Bild: Keystone)

Wie das Thurgauer Veterinäramt schreibt, litten die zehn Katzen, die eingeschläfert werden mussten, unter unheilbaren Krankheiten oder waren schwer verhaltensgestört. Weiter heisst es, dass die meisten der 18 lebend angetroffenen Katzen der privaten Tierhaltung in Müllheim laut ihren Pässen aus dem Ausland stammen – hauptsächlich aus Spanien und Weissrussland.

Das Veterinäramt rät dringend davon ab, Tiere aus dem Ausland in die Schweiz zu holen. Der Import von Katzen oder Hunden aus dem Ausland führe immer wieder zu Problemen. Die Tiere seien häufig schlecht bis gar nicht sozialisiert, da es sich in vielen Fällen um wilde Katzen handle, die nicht als Haustiere gehalten werden können, brächten Krankheiten mit und hätten grosse Mühe, sich an die Lebensbedingungen bei uns anzupassen.

Thurgauer Veterinäramt rechtfertigt sich

«Das Grundprinzip des Tierschutzrechtes ist die Eigenverantwortung», schreibt das Veterinäramt in der Mitteilung. Mit über 2600 landwirtschaftlichen Betrieben im Kanton Thurgau, rund 17'000 Hundehaltern und einer unbekannten, aber deutlich höheren Anzahl an Katzen, könne das Veterinäramt aus ressourcentechnischen Gründen unmöglich sämtliche Tierhalter regelmässig kontrollieren.

Der Tierschutz sei zudem nur ein Vollzugsbereich. Nebst dem Tierschutz sei das Veterinäramt ausserdem zuständig für die Lebensmittelhygiene in der landwirtschaftlichen Primärproduktion, die Fleischkontrolle, die Kontrolle der Schlachtbetriebe, den internationalen Tierverkehr mit Tieren und tierischen Produkten, die Tierseuchenbekämpfung und -prävention, die Überwachung des Tierarzneimitteleinsatzes, die Entsorgung von tierischen Nebenprodukten sowie die Aufsicht über die Veterinärberufe.

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