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Zwei Frauenfelderinnen sind die Besten

91 junge Frauen und Männer schlossen ihre gymnasiale Matura an der Kantonsschule erfolgreich ab. Als Jahrgangsbeste durften Bettina Wohlfender (Note 5,92) und Fabienne Flühmann (5,77) den Jimmy-Bauer-Preis entgegennehmen.
Die beiden Jahrgangsbesten: Fabienne Flühmann und Bettina Wohlfender aus Frauenfeld. (Bild: Christof Lampart)

Die beiden Jahrgangsbesten: Fabienne Flühmann und Bettina Wohlfender aus Frauenfeld. (Bild: Christof Lampart)

In der Aula der Kantonsschule Frauenfeld tummelten sich am Freitagabend neben den jungen Menschen, die wenig später ihre Eintrittskarte zu allen Hoch- und Fachhochschulen entgegennehmen sollten, so viele Freunde und Verwandte, dass die Trennwände zwischen der Aula und dem ­Foyer entfernt werden mussten.

15 Schüler besonders ausgezeichnet

Der Rektor der Kantonsschule, Hanspeter Hitz, gratulierte im Beisein von Regierungsratspräsidentin Carmen Haag nicht nur ­allen 91 neuen Maturanden, sondern hatte für 15 von ihnen, die alle einen Notenschnitt von ­ 5,3 oder besser erreicht hatten, eine besondere Auszeichnung parat: nämlich eine Mappe zur Anmeldung für die Schweizerischen Studienstiftung. Letztere hat es sich zum Ziel gesetzt, ausgezeichnete Studierende bis zum Abschluss ihres Studiums zu unterstützen, sie untereinander zu ­vernetzen und ihre Ausbildung differenziert zu ergänzen. Die beiden Preisträgerinnen des Jimmy-Bauer-Preises, Bettina Wohlfender und Fabienne Flühmann (beide aus Frauenfeld), erhielten nebst einer Urkunde auch ein Preisgeld von je 600 Franken.

In seiner Festrede erinnerte sich der publizistische Leiter der Regionalmedien der NZZ-Gruppe, Pascal Hollenstein, daran, dass er vor 28 Jahren selbst in Frauenfeld das Maturitätszeugnis entgegennehmen durfte. Vieles habe sich seit damals in weltpolitischer (Rückkehr des Kalten Krieges trotz Fall der Berliner Mauer, Entstehung des islamistischen Terrors), technologischer (Internet, Smartphones) und ­gesellschaftlicher Hinsicht (Flexibilisierung der Arbeitszeiten, zunehmender Einsatz von künstlicher Intelligenz) geändert.

Das studieren, was einen wirklich interessiert

Doch bei der Wahl des Studiums sollte das Interesse im Vordergrund stehen. Nur, wenn man ­etwas mit Leidenschaft studiere, könne man später seine eigenen Interessen und Stärken «mit Feuer» einbringen.

Denn gerade die Begeisterung fürs Erlernte versetze einen Menschen in die Lage, den Wandel aktiv mitzugestalten. Deshalb riet Hollenstein allen, flexibel zu sein, wenn es die Situation erfordere. «Die Idee, dass eine Ausbildung noch für ein ganzes Leben taugen würde, ist eine Idee, die es in unserer damaligen Welt noch gab. Aber es war schon damals eine Idee aus der Vergangenheit», sagte Hollenstein.

Christof Lampart

frauenfeld@thurgauerzeitung.ch

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