Zwei Frauen für den Gemeinderat

Noch ist der Wängemer Gemeinderat ein reines Männergremium. In der nächsten Legislatur wird das nicht mehr so sein. Dafür sorgen gleich zwei Kandidatinnen. Zu einer Verschiebung in der Parteienvertretung wird es indes nicht kommen.

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Noch ist der Wängemer Gemeinderat ein reines Männergremium. In der nächsten Legislatur wird das nicht mehr so sein. Dafür sorgen gleich zwei Kandidatinnen. Zu einer Verschiebung in der Parteienvertretung wird es indes nicht kommen.

Für die zurücktretenden André Anner (SVP) und Markus Nägeli (CVP) steigen am 8. März Judith Krähenmann (SVP) und Margrit Bösiger (CVP) ins Rennen. Die Treuhänderin und die Geschäftsstellenleiterin der CVP Thurgau präsentierten sich am Mittwochabend im Vorfeld des Podiums der Kandidaten für das Gemeindepräsidium der Öffentlichkeit.

Von Moderator Urs Schrepfer, Schulleiter in Wängi und Sirnacher Kantonsrat, nach ihrer Motivation gefragt, antwortete Margrit Bösiger: «Ich lebe gerne in Wängi und hoffe, dass ich im Gemeinderat meine Kompetenzen zum Wohle der Gemeinde einbringen kann.»

Judith Krähenmann wiederum betonte, dass im Wängemer Gemeinderat derzeit Frauen fehlen. «Wir machen es nicht besser, aber anders», erklärte sie den Grund für ihre Kandidatur.

Ein Wunschressort konnten beide nicht nennen. Nach einigem Zögern gestand Krähenmann aber: «Hoffentlich erhalte ich nicht den Tiefbau.» Bösiger schliesslich bezeichnete Soziales, Bildung, Gesundheit und Kultur als ihre thematischen Präferenzen. (kuo)

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