Zwei Augen für den «Himalaya»

Die katholische Kirche wird heuer saniert. Den Beginn machen zwei hölzerne Visiere am «Himalaya», der Stützmauer unterhalb der Stadtkirche. Diese signalisieren neue Zuluft-Kanäle.

Selina Giger
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Visiere zieren die Mauer unterhalb der katholischen Stadtkirche. (Bild: Selina Giger)

Visiere zieren die Mauer unterhalb der katholischen Stadtkirche. (Bild: Selina Giger)

FRAUENFELD. Rechteckige Holzvisiere zieren die steile Stützmauer unterhalb der katholischen Kirche in Frauenfeld – dem umgangssprachlichen Himalaya. Gut ersichtlich für Fussgänger, die von der Innenstadt an der Kirche vorbei zum Bahnhof gehen, hängen die Balken dort. Die Visiere sind Vorboten des kommenden Bauprozesses der St. Nikolaus Kirche. Denn diese wird saniert – das haben die Kirchbürger an der vergangenen Budgetversammlung im November bewilligt.

Trennung der Zu- und Abluft

«Dort, wo die Visiere hängen, werden heuer Zuluft-Kanäle gebaut», sagt Gabriel Müller, der Vertreter der Behörde in der Baukommission und Verantwortliche der Liegenschaft. Nebst kompletter Innen- und Aussensanierung werde auch das ganze Heizungs- und Lüftungssystem erneuert. «Die Zuluft wird neu von der Abluft getrennt und kommt durch diese Mauer herein.» Ungefähr im Mai werde mit den Bauarbeiten begonnen. «Zuerst kommt die Aussenfassade dran», sagt Müller. Diese Natursteine und Elemente werden gesäubert, ausgebessert und wenn nötig auch ausgewechselt. Im Inneren gibt's nebst Fensterputzen und Malerarbeiten auch Anpassungen im liturgischen Raum.

Umfassende Restaurierung

Das Architekturbüro Büchel Neubig ist mit der Restaurierung betraut. Diese wird voll umfassend geschehen – was die hohen Kosten von 5,43 Millionen Franken erklärt. Visiere wie die am Himalaya gebe es aber keine weiteren mehr. «Das sind sicher die einzigen», sagt Müller.

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