Zusammenschluss vollzogen

Die Landfrauenvereine Homburg-Hörstetten und Gündelhart-Hörhausen wachsen zusammen. Neu heisst der Verein: «Landfrauenverein Homburg».

Salome Preiswerk Guhl
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Präsidentin Monika Siegwart (2. von rechts) und ihre Landfrauen. (Bild: Salome Preiswerk Guhl)

Präsidentin Monika Siegwart (2. von rechts) und ihre Landfrauen. (Bild: Salome Preiswerk Guhl)

HOMBURG. Die beiden Landfrauenvereine Homburg-Hörstetten und Gündelhart-Hörhausen hatten sich einen ehrwürdigen Ort für den Start ihres neuen gemeinsamen Vereins ausgesucht. Am Freitag, den 16. März, fand in der katholischen Kirche in Homburg die Gründungsversammlung mit musikalischer Umrahmung der Geschwister Hegglin statt. «Bereits im Jahr 2000 bestand die Idee eines gemeinsamen Vereins», blickte Tagespräsidentin Esther Schürch zurück.

Zusammenschluss der Vereine

Zwölf Jahre später war nun der Zeitpunkt gekommen, es der Schulgemeinde gleichzutun und die beiden bestehenden Landfrauenvereine zu einem Verein zusammenzuschliessen. Beide Landfrauenvereine (Homburg-Hörstetten und Gündelhart-Hörhausen bestanden beide 20 Jahre) beschlossen im vergangenen Jahr ihre Auflösung respektive den Zusammenschluss.

Nebst Gästen folgten 57 stimmberechtigte Landfrauen der Einladung. Sie wählten nicht nur den neuen Vorstand, sie bestimmten auch mit grossem Mehr den neuen Namen: der neue Verein heisst «Landfrauenverein Homburg». Der neue Vorstand besteht aus: Monika Siegwart (bisherige Präsidentin der Landfrauen Gündelhart-Hörhausen und nun neue Präsidentin), Elsi Schärer (Kassierin), Manuela Frei, Gudrun Engeler und Gaby Herzog. Als Rechnungsrevisorinnen wurden Marlen Vetterli und Brigitte Frei gewählt.

Nachbarschaftliche Solidarität

Gemeindeammann Thomas Wiget war voll des Lobes: die Landfrauen seien nicht nur wichtig für die kulinarische Seite des Lebens. Die engagierten Frauen pflegen auch die nachbarschaftliche Seite. Mit dem Zusammenwachsen der beiden Vereine werde der Zusammenhalt in der Gemeinde noch mehr gestärkt. Die Fusion habe Signalwirkung: Nun werden die Kräfte gebündelt und Ortsteile sowie Vorurteile überwunden. «Der gute Geist der Landfrauen macht unsere Gemeinde lebenswert», so Wiget.

Therese Huber-Hirschi, Kantonalpräsidentin, weiss, dass die Landfrauen diesen Schritt sorgfältig vorbereitet haben. Zwar bedauert sie, dass es nun mit der Fusion der beiden Landfrauenvereine nur noch 58 Sektionen im Thurgau gibt (bisher 59), aber immerhin blieben die Mitgliederzahlen (3800) gleich oder nehmen mit dem neuen Landfrauenverein Homburg vielleicht gar leicht zu.

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