Zur Rose AG strafft die Führung

Die Apotheke Zur Rose AG ist mit der Übernahme der DocMoriss im letzten Jahr zum Marktführer in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgestiegen. Jetzt wird die Struktur verschlankt.

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FRAUENFELD. Im ersten Jahr nach der Übernahme von DocMorris bündelt die Frauenfelder Versandapotheke Zur Rose ihre Kräfte ausserhalb der Schweiz. Das EU-Geschäft mit den Marken DocMorris, Zur Rose und VfG wird künftig unter einer Führung stehen. Im Zuge dessen wird Rainer Seiler, Leiter Markt EU, aus dem Unternehmen ausscheiden. Seiler ist seit 2010 im Unternehmen und wird Zur Rose weiterhin als Berater unterstützen. Das teilt die Zur Rose AG mit.

Einsparungspotenzial

Mit der Ende 2012 übernommenen DocMorris, der grössten Versandapotheke Europas, ist die Zur Rose-Gruppe in Deutschland, Österreich und der Schweiz in allen Bereichen ihres Versandgeschäfts zur Nummer eins aufgestiegen. Um die Synergien aus diesem Zusammenschluss betriebswirtschaftlich sinnvoll zu nutzen, werde Zur Rose die Führung insgesamt straffen, heisst es in einem Communiqué. Nebst der organisatorischen Optimierung rechnet Zur Rose durch das deutlich höhere, gebündelte Einkaufsvolumen ab 2014 mit einem substanziellen Einsparpotenzial.

Positives Geschäftsjahr erwartet

Seit Januar ist die inhabergeführte Versandapotheke Zur Rose in Deutschland exklusiver Apothekenpartner der grössten deutschen Drogeriemarktkette «dm» und hat als solche bereits mehr als 100 000 Neukunden gewonnen. Das Geschäft von Zur Rose in der Schweiz und von DocMorris entwickle sich erfreulich. Für das Geschäftsjahr 2013 rechnet die Zur Rose-Gruppe mit einem positiven Betriebsergebnis. (bor)