Zum Glück nur eine Übung

STEIN AM RHEIN. Die Feuerwehr Stein-Hemishofen ist eng mit dem nahen Thurgau verbunden. Am Samstag überzeugte sich ein grosses Publikum vom Können der Truppe.

Ernst Hunkeler
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Ausser für Stein und den zugehörigen Bezirk ist die Wehr des Städtchens auch für Eschenz und alle Ortsteile der Politischen Gemeinde Wagenhausen zuständig. Dementsprechend gibt es auch immer wieder einige Leute aus dem Thurgau, die in der Steiner Wehr Dienst leisten. So wie am vergangenen Samstag, als anlässlich einer vielseitigen Übung eindrücklich klar wurde, dass die Stützpunktfeuerwehr für alle Notfälle hervorragend gerüstet ist. Kommandant Remo Gisler begrüsste rund 60 Gäste, die das Geschehen verfolgten, darunter auch eine Delegation aus Diessenhofen. Nach der Kollision von zwei Autos waren Rettungen mit Hydraulikwerkzeug sowie das Auffangen auslaufenden Diesels zu bewältigen. Es folgte die Demonstration von Neuanschaffungen der Wehr: modernste Einsatzkleidung, Spürgeräte für giftige und explosive Atmosphären sowie wirksames Werkzeug zum schnellen Öffnen von Türen. Den Abschluss bildete dann eine eher lockere Konkurrenz: Die kürzlich gekaufte mechanische Anhängeleiter wetteiferte mit dem Hubretter, mit welchem Hilfsmittel man zuerst auf einen Dachfirst gelangt. Den Sieg erkletterte sich übrigens das Team mit der mechanischen Leiter.