Zukunft des Pfarrhauses bleibt ungewiss

Drucken
Teilen

Thundorf Die erste ordentliche Versammlung der noch jungen Kirchgemeinde Thunbachtal am Montag erwies sich als unkompliziert für die Behörde. Alle Anträge wurden genehmigt. Präsident Benno Varga leitete die Versammlung. Pfarrer Martin Epting zog eine positive Bilanz zum ersten Kirchenjahr. Die Rechnung schloss mit einem Ertragsüberschuss von rund 10000 Franken ab. Die Vorsteherschaft konnte 90000 Franken als Vorfinanzierung zurückstellen. Zum positiven Ergebnis trugen nochmals höhere Steuereingänge und Zuschüsse der Kantonalkirche bei. Das Budget 2017 rechnet mit einem Ertragsüberschuss von 6000 Franken. Dies weckte bei einem Votanten das Begehren, den heutigen Steuersatz von 30 Prozent zu senken. Nach der Zusicherung des Präsidenten, dass mit dem Abschluss 2017 der Steuersatz neu beurteilt werde, gingen die Finanzanträge durch. Auch die Gemeindeordnung wurde genehmigt.

Da die Vorsteherschaft entschieden hat, dass sich ein finanzielles Engagement für das alte Schulhaus Lustdorf nicht rechnet, steht eine eigenständige Raumbeschaffung im Vordergrund. Mit dem Pfarrhaus im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder seien sehr enge Grenzen gesetzt, so Präsident Varga. Verschiedene Voten stärkten der Vorsteherschaft den Rücken, den Bau eines Pavillons im Obstgarten ernsthaft in Erwägung zu ziehen und sich nicht allein auf die Umnutzung des Pfarrhauses auszurichten. (ul)