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Zu viele Elterntaxis: Die Gemeinde Eschlikon sperrt eine ganze Strasse

ESCHLIKON. Die Behörden Eschlikons schieben dem Durchgangsverkehr auf der Blumenaustrasse einen Riegel. Nach den Frühlingsferien stoppt vor dem Schulhaus Blumenau eine Schranke die motorisierten Fahrzeuge. «Die Strasse vor der Schule muss sicherer werden», sagt Schulpräsidentin Susanna Koller Brunner.
Silvan Meile
Dieser Strassenabschnitt wird für den Durchgangsverkehr gesperrt. (Bild: Donato Caspari)

Dieser Strassenabschnitt wird für den Durchgangsverkehr gesperrt. (Bild: Donato Caspari)

Eschlikon. Die Behörden Eschlikons schieben dem Durchgangsverkehr auf der Blumenaustrasse einen Riegel. Nach den Frühlingsferien stoppt vor dem Schulhaus Blumenau eine Schranke die motorisierten Fahrzeuge. «Die Strasse vor der Schule muss sicherer werden», sagt Schulpräsidentin Susanna Koller Brunner.

Fussball statt Autos

Die Verkehrssituation vor dem Schulhaus ist immer wieder ein Thema. Nicht zuletzt Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren und abholen, beeinträchtigen die Sicherheit der Schulkinder. Dies genau zu den Zeiten, in denen hauptsächlich Schüler auf der Strasse unterwegs sind. Seit mehr als vier Jahren verengen deshalb markante Pflanzentöpfe die Fahrbahn und beruhigen so den Verkehr in der Begegnungszone vor dem Schulhaus, in der die Fussgänger Vortritt haben.

Nun konnte die Eschliker Schulbehörde die politische Behörde davon überzeugen, die Blumenaustrasse mit einer Schranke zu versehen und sie so vom Durchgangsverkehr komplett zu befreien. Dadurch vergrössert sich der Pausenplatz. Die Schulkinder sollen künftig auf der Blumenaustrasse vor dem Schulhaus etwa Fussball spielen können, freut sich die Schulpräsidentin.

Sackgasse ab Bächelacker

Die Sperre ab dem Haldenweg gilt für die Versuchsphase von einem Jahr. «Von der Gegenseite her wird die Strasse ab dem Oberstufenschulhaus Bächelacker aber als Sackgasse ausgeschildert», erklärt Gemeindeschreiber Marcel Aeschlimann. So bleibe die Zufahrt für Notfälle und Lieferanten gewährleistet. Für die einjährige Versuchsphase brauche es weder eine besondere Bewilligung des Kantons noch bestünde für diese Zeit eine Einsprachemöglichkeit gegen die Schranke.

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