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Zu viel Lärm und Unkraut in der Kiesgrube: Gestaltungsplan wird neu aufgelegt

Die Motocross-Trainingspiste in der Schlatter Kiesgrube wird für kommerzielle Zwecke genutzt. Nicht alle Schlatter sind darüber begeistert.
Barbara Hettich
Christoph Möckli: In der Kiesgrube seines Vaters in Schlatt lehrt er Motocross. (Archivbild: pd)

Christoph Möckli: In der Kiesgrube seines Vaters in Schlatt lehrt er Motocross. (Archivbild: pd)

Schlatt. Chris Möckli aus Schlatt ist erfolgreicher Motocrossfahrer. Er trainiert in der ehemaligen Kiesgrube seines Vaters Max Möckli. Dazu hat die Gemeinde im 2006 die Kiesgrube umgezont, einen Gestaltungsplan genehmigt und eine Betriebsbewilligung für eine Motocross-Trainingspiste erteilt. Der mehrfache Schweizer Meister und einstige Doppel-Europameister hat nun vergangenes Jahr seine eigene Firma, die Motocross-Schule «Heaven action», eröffnet (die TZ berichtete). Die Trainingspiste in Schlatt nutzt er auch für Motocross-Fahrlehrgänge. Der Haken an der ganzen Sache: Potenzielle Kursteilnehmer haben unter der Woche selten frei, die Piste in Schlatt darf aber nur an drei Nachmittagen unter der Woche genutzt werden. So schreibt es die Gemeinde in der Betriebsbewilligung vor.

Seit 2008 darf die Trainingspiste auch an vier Samstagen pro Jahr befahren werden, der Gemeinderat hat auf Zusehen hin eine Ausnahmebewilligung erteilt. Bislang habe es keine grossen Reklamationen gegeben, informierte Gemeindeammann Kurt Engel an der Gemeindeversammlung am Montag. Max Möckli habe nun für 10 Samstage im Jahr angefragt. Diese vermehrten Samstagsfahrten könne man aber nicht mehr als Ausnahme bewilligen. Der Gestaltungsplan müsse geändert und nochmals öffentlich aufgelegt werden.

Stimmbürger monierten, dass sie bei der Umzonung der Kiesgrube nur Ja gestimmt hätten, weil ihnen die Fahrbewilligungszeiten akzeptabel erschienen seien. Nun gäbe es aber zusätzliche Emissionen: «Für uns Anwohner ist das eine Bedrohung.» Möckli solle erst dafür sorgen, dass sich das Unkraut nicht auf angrenzende Wiesen versame. Er werde sich dafür einsetzen, eine befriedigende Lösung zu finden, sagte Kurt Engel abschliessend.

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