Zollämter sollen offen bleiben

FRAUENFELD. Die Gewerbeverbände St. Gallen und Thurgau, der Nutzfahrzeugverband Astag Sektion Ostschweiz und das Fürstentum Liechtenstein lehnen die geplante Schliessung der Zollämter in Romanshorn (TG), Buchs (SG), St. Gallen und Bargen (SH) ab.

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Die Gewerbeverbände St.Gallen und Thurgau, der Nutzfahrzeugverband Astag Sektion Ostschweiz und das Fürstentum Liechtenstein lehnen die geplante Schliessung der Zollämter in Romanshorn (TG), Buchs (SG), St.Gallen und Bargen (SH) ab. Zollämter mit Güterabfertigung sind für die Ostschweizer Wirtschaft von grosser Bedeutung, steht in einer gemeinsamen Mitteilung der Verbände. Die Randkantone Thurgau und St. Gallen mit ihrem hohen Anteil exportierender Industrie seien wegen der Währungsverwerfungen bereits heute unter Druck. Mit der Schliessung der Zollämter entstehe den Betrieben zusätzlicher Aufwand in Form von höheren Transportkosten und Wartezeiten.

Insbesondere für den Oberthurgau wäre die Schliessung in Romanshorn wirtschaftlich, ökologisch und verkehrstechnisch ein Unsinn. Die Fährverbindung Romanshorn–Friedrichshafen transportiert jährlich rund 8500 Lastwagen und Busse. Wenn die Zollabfertigung nicht mehr in Romanshorn vollzogen werden könnte, würde sich der Güterverkehr auf die bereits heute überlasteten Zollanlagen in St. Margarethen und Kreuzlingen verlagern. (red.)

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