Ziel: Olympische Spiele 2014

FRAUENFELD. Die Eistänzer Ramona Elsener und Florian Roost wurden mit dem Spezialpreis der Stiftung Jugendförderung Thurgau ausgezeichnet.

Mario Tosato
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Ramona Elsener und Florian Roost zeigen ihr Können. (Bild: Mario Tosato)

Ramona Elsener und Florian Roost zeigen ihr Können. (Bild: Mario Tosato)

Vor der Übergabe des Spezialpreises der Stiftung Jugendförderung Thurgau, der mit 4000 Franken dotiert ist, zeigten die Eistänzer Ramona Elsener und Florian Roost den Stiftungsräten mit ihren beiden neuen Programmen, dass sie gut vorbereitet sind. Wie Matthias Hotz, Präsident Stiftung für Jugendförderung Thurgau, erklärte, fördert die Stiftung hervorragende Leistungen, namentlich in den Bereichen Sport, Bildung und Kultur. Mit dem Spezialpreis wurden bereits die Eistanz-Geschwister Eliane und Daniel Hugentobler, die 2003 aus gesundheitlichen Gründen zurücktraten, ausgezeichnet.

Voll auf den Sport setzen

Nachdem Ramona Elsener ihre KV-Prüfung erfolgreich absolviert hat, setzt sie zurzeit voll auf das Eistanzen. Florian Roost, arbeitet zu rund 50 Prozent bei Marketing Koch in Frauenfeld. Er kann sich durchaus vorstellen eine Zeitlang das Eiskunstlaufen in den Vordergrund zu schieben. Elsener und Roost werden von Haupttrainerin Cornelia Diner und Alexei Pospelekov trainiert, dabei steht ein erweiterter Staff zur Verfügung.

Elite-Schweizer-Meister

Laut Ernstpeter Huber, ehemaliger Chef des Amtes für Jugend und Sport, haben es Ramona Elsener und Florian Roost in kurzer Zeit geschafft bei den Junioren Spitzenplätze zu belegen. An der Weltmeisterschaft in Moskau erzielten sie dann bei der Elite den 25. Rang. Die beiden Eistänzer konnten schon den Junioren- und Schweizer-Meister-Titel feiern. An den Junioren-Weltmeisterschaften in Südkorea belegten sie den 14. Rang. Ihr grosses Ziel sind die olympischen Winterspiele im Februar 2014 in der russischen Stadt Sotschi. Auf die Frage, ob sie auch privat ein Paar seien, antworteten sie mit einem klaren Nein.