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Zehn fröhliche Jahre mit der Stadtmusik

Die Stadtmusik ehrt Dirigent Harald Fröhlich. (Bild: Judith Meyer)

Die Stadtmusik ehrt Dirigent Harald Fröhlich. (Bild: Judith Meyer)

Steckborn Sie kamen am Samstagabend in Scharen zum Jubiläumskonzert der Stadtmusik Steckborn in der Feldbachhalle. Rund 170 Personen wollten dabei sein, wenn die Stadtmusik Steckborn ihr Jahreskonzert gibt und dabei ihren Dirigenten Harald Fröhlich zu seinem zehnjährigen Jubiläum ehrt. Die Hommage an den sympathischen Musiker aus Hemmenhofen stand unter dem Motto «10 fröhliche Jahre» und enthielt Musikstücke aus dem Schaffen der vergangenen Jahre mit Fröhlich.

Den Anfang machte ein Stück von Antonin Dvorak «Antonin’s New World». Die Symphonie entführte die Zuhörerschaft mit ihrem elementaren Temperament, ihrem strikten Rhythmus und ihrem ursprünglichen Ausdruck in eine wunderbare Klangwelt. Das Stück eignet sich für eine szenische Einlage, deren lustigen Effekt beim Publikum auch die Stadtmusik für sich nutzte. Elias Fröhlich, Sohn des Dirigenten, putzte beflissen einen Triangel und reichte ihn dem Percussionisten Ignaz Bach, der das Stück mit einem präzisen Anschlag beendete. Die Lacher waren den Musikern sicher. Mit Stücken aus den 80er-Jahren wie etwa Michael Jacksons «Thriller»-Thema musizierte man sich in die Herzen des Publikums.

«Du hast musikalische Entwicklungshilfe geleistet – darum könnten wir über eine erleichterte Einbürgerung nachdenken», scherzte Stadtpräsident Roger Forrer und überreichte Harald Fröhlich ein Buch mit den schönsten Häusern Steckborns als Dank für seine Verdienste. Zum Schluss, nach Gratulation, Blumen und Geschenken, gaben Fröhlich und das Orchester eine Zugabe mit «Singing in the Rain» von Nacio Brown und erlaubte sich dabei noch einen letzten Scherz. Inmitten des Stückes ging Fröhlich von der Bühne, bestellte sich einen Kaffee und überliess die Musiker ihrer Eigendynamik. Die Handys schnellten in die Luft, um diesen Augenblick festzuhalten. «Ich bin zufrieden, obwohl ein Dirigent nie zufrieden sein darf, aber der Abend war ein sehr würdiges und schönes Konzert», zog der Jubilar Bilanz. (jme)

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