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Zankapfel Thurgau im 15. Jahrhundert

FRAUENFELD. Inhaltlich fokussiert sich das neugestaltete Historische Museum auf das 15. Jahrhundert und das beginnende 16. Jahrhundert, also die Zeit des Konstanzer Konzils und das Jahrhundert danach.

FRAUENFELD. Inhaltlich fokussiert sich das neugestaltete Historische Museum auf das 15. Jahrhundert und das beginnende 16. Jahrhundert, also die Zeit des Konstanzer Konzils und das Jahrhundert danach. Drei Päpste wurden am Konzil 1415 abgesetzt, die Habsburger verloren im Zug der Streitigkeiten die Oberhand im Thurgau. Danach zankten verschiedene Parteien um das Gebiet. 1460 marschierten die Eidgenossen ein. Ende des Jahrhunderts wurde der Thurgau in den Schwabenkrieg verwickelt. «Zankapfel Thurgau» lautet denn auch der Titel der Ausstellung.

Auf drei Etagen befasst sie sich mit verschiedenen Aspekten der Zeit: Die Gesellschaft aus Adel, Klerus und Bauern, die Religion mit der Reformation sowie die Politik, deren Konflikte sich auch kriegerisch entluden. Die Exponate der Ausstellung stammen hauptsächlich aus den eigenen Beständen des Museums. Es kann aber auch eine Reihe von Leihgaben präsentieren – etwa aus dem Zürcher Staatsarchiv die Urkunde zum Kappeler Landfrieden und den Friedensvertrag nach dem Schwabenkrieg von 1499 oder aus dem Luzerner Staatsarchiv den Kriegsaufruf Kaiser Sigismunds gegen die Habsburger von 1415.

Ein Thurgauer Prunkstück für die Ausstellung lieferte die Kantonsbibliothek mit ihrer farbigen, gedruckten Ausgabe der Richental-Chronik aus dem Jahr 1483. Sie ist seit den 1950er-Jahren nie mehr öffentlich gezeigt worden, wie Barbara Schmid, die Leiterin Historische Bestände der Kantonsbibliothek, erklärte. Chronist Ulrich von Richental berichtet darin aus erster Hand über das Konzil von Konstanz.

Ebenfalls zur Ausstellung gehört ein Fortsetzungsroman, der in der «Ostschweiz am Sonntag» erscheint. (wid)

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