Wünsche und Sonderwünsche

Warth-Weiningen schliesst die Rechnung 2013 mit einem Überschuss von 70 000 Franken ab. Die Stimmbürger erfuhren an der Versammlung zudem Neues über das Projekt «Miteinander vorwärts» und den Spitex-Zusammenschluss.

Evi Biedermann
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Mit dem Minikreisel ist die Strassen-Sanierung in Weckingen fast beendet, nun folgt noch der Deckbelag. (Bild: Evi Biedermann)

Mit dem Minikreisel ist die Strassen-Sanierung in Weckingen fast beendet, nun folgt noch der Deckbelag. (Bild: Evi Biedermann)

WARTH-WEININGEN. Die Einwohner von Warth-Weiningen möchten neue Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf, Neuzuzüger integrieren, lokale Angebote zur Unterstützung von Familien sowie Mietwohnungen für Familien und Seniorenwohnungen. Herauskristallisiert hat sich das aus dem Rücklauf des Fragebogens «Miteinander vorwärts», der im März an alle Gemeindeeinwohner verschickt wurde. 290 Männer und Frauen haben zu gleichen Teilen die Fragen beantwortet. «Ich bin hocherfreut», sagte Gemeindeammann Hans Müller an der Rechnungsgemeindeversammlung.

Zusätzliche Anregungen

Eingegangen sind auch viele zusätzliche Kommentare, darunter Vorschläge wie ein Apéro nach jeder Gemeindeversammlung, Vitaparcours, Boccia-Anlage, Bancomat oder eine öffentliche Toilette. Vermisst wurde der Neuzuzügeranlass, der letztmals 2010 stattfand. «Der nächste ist bereits geplant», versicherte Müller. Er soll im Juni in den «schnellsten Warth-Weininger» integriert werden.

Die Antworten hat der Gemeinderat zu 18 Themen gebündelt, die von vier Arbeitsgruppen diskutiert und auf deren Wichtigkeit respektive Notwendigkeit geprüft werden. Müller erwartet noch vor den Sommerferien ein Treffen mit den Teamchefs, dem externen Berater und dem Gemeinderat. «Wir werden Sie laufend über das Projekt informieren», sagte er zu den 71 anwesenden Stimmberechtigten.

Das Gebiet «Geeren», wo ab Herbst der Bau von sieben Mehrfamilienhäusern vorgesehen ist, ist fertig erschlossen. Die Baueingabe sei erfolgt, gab Müller bekannt. «Die Pläne kommen demnächst in den Aushang.» Die Frage, ob nebst Eigentumswohnungen auch Mietwohnungen entstehen, konnte er nicht beantworten. Er versicherte aber, dass alle 31 Wohnungen Eigentumstandard haben werden.

Rechnung besser als erwartet

Die Rechnung 2013 schliesst mit einem Überschuss von 69 685 Franken ab, das sind 115 000 Franken mehr als budgetiert. Auf der Ertragsseite fällt ins Gewicht, dass mehr Kieswege saniert sowie zu tief oder gar nicht budgetierte Planungskosten rückerstattet wurden. Auch fielen aufgrund der Abrechnung tiefere Beitragszahlungen an die Spitex Unteres Thurtal an als vorgesehen war. Auf der Ausgabenseite dominiert der strenge Winter, das Salzen und Pfaden der Strassen kostete zweimal soviel wie erwartet. Der Gewinn fliesst dem Eigenkapital zu, das somit 3,323 Millionen beträgt.

Neues von der Spitex

Heidi Sauder informierte über die Angliederung der Spitex-Vereine Unteres Thurtal und Seebachtal an die Spitex Region Frauenfeld. Es werde vier nach geographischen Gegebenheiten gebildete Teams geben, jedes enthalte Krankenpflege, Wundmanagement, Palliative Care und psychische Betreuung. Silvie Molnar, die Betriebsleiterin des Spitex-Vereins Unteres Thurtal, wird eines der Teams übernehmen. Das Interesse für eine Anstellung bei der Spitex Frauenfeld sei auch beim mittleren und unteren Kader gross. Noch nicht entschieden ist die Organisation des Mahlzeitendienstes. «Vorentscheide betreffend Lieferant sowie Koordination/Administration sind jedoch bereits gefällt», sagte die Gemeinderätin.

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