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Wohnen mit dem Segelschiff

MAMMERN. Dorett Hanhart und Dominik Schenk sanierten in Mammern eine 100 Jahre alte Scheune mit Stall. Jetzt wohnen sie in den lichtdurchfluteten Räumen.
Margrith Pfister-Kübler
Viel Platz für Dominik Schenk und Dorett Hanhart in ihrer Wohnscheune. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Viel Platz für Dominik Schenk und Dorett Hanhart in ihrer Wohnscheune. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Schon einmal von einem Segelschiff im Wohnhaus gehört? Nein? Das ist ein bisschen schade, aber nicht verwunderlich. In Mammern an der Hauptstrasse 8a gehört das Schiff bei Dorett Hanhart und Dominik Schenk zum Wohnkonzept.

«Ich wollte schon immer diese Scheune und hier eine eigene Bleibe schaffen», erklärt Dorett Hanhart nicht ohne Stolz in der Stimme. Ihre Eltern wohnen neben der Scheune im schmucken Riegelhüsli, einst Rossstall und Werkstatt, in welcher auch Boote gebaut wurden. Das imposante 400jährige Hanhart-Haupthaus und das neuere Wohnhaus von Johannes Hanhart bilden eine Art Schutzwall fürs Hanhart-Dörfli im Dorf.

Familie half mit

«Es muss etwas Luftiges werden», so die Planungsvision von Dorett Hanhart; diese Planung begann in der Scheune mit dem Putzen alter Balken, hundertjähriger Balken. Wer von der Familie konnte, der half mit. «Rund 400 Stunden haben wir nur geputzt», erzählen Dorett Hanhart. Der Frauenfelder Architekt Stefan Ritzler, ebenfalls ein Segler, verstand die Botschaft. Er plante luftig und mit einem Portal, durch das das Schiff auf dem Anhänger ins Entrée, quasi ins Foyer, hineingefahren werden kann. 980 Kubikmeter Scheunen-Rauminhalt riefen nach einer lichtdurchfluteten Trendsetter-Nutzung.

Sehr viel Eigenarbeit geleistet

Als absolut perfekte Lösung bezeichnet Bootsbauer Dominik Schenk die Luftwärmepumpe und die Sonnenkollektoren auf der Südseite. «Drei Viertel der Aussenfassade haben wir selber gemalt, den Eichenholzboden selber gelegt und noch viel mehr», betonen Dorett Hanhart und Dominik Schenk.

Abend für Abend, Wochenende für Wochenende wurde gearbeitet, über Jahre. «Sonst wäre alles viel zu teuer geworden», bekennt das Paar und schätzt die Baukosten inklusive Eigenleistungen auf 750 000 Franken. Wo das eigene Können an Grenzen stiess, wurden Fachleute und Handwerker zugezogen.

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