Wöchnerinnenvereine

Die Mütter- und Väterberatungsstellen gehen auf die Wöchnerinnenvereine zurück, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts an verschiedenen Orten in der Schweiz finanziell bedürftige Wöchnerinnen unterstützten.

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Die Mütter- und Väterberatungsstellen gehen auf die Wöchnerinnenvereine zurück, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts an verschiedenen Orten in der Schweiz finanziell bedürftige Wöchnerinnen unterstützten.

Anfang des 20. Jahrhunderts alarmierte ein Geburtenrückgang und die Säuglingssterblichkeit von bis zu 20 Prozent die Bevölkerung. So entstanden ab 1901 die Milchküchen, wo Mütter saubere Säuglingsmilch und Beratung erhielten.

Das Kinderhilfswerk Pro Juventute zog mit der «Wanderausstellung für Säuglingspflege» durchs Land und trug damit zum Errichten von regionalen Säuglingsfürsorgezentren und Mütterberatungsstellen bei. (kaz)

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