Wissenslücke füllen

Im Bildungsbereich führt die Erziehungsdirektorenkonferenz eine Liste über Personen ohne Unterrichtsberechtigung. Diese erfasst jedoch nur Lehrpersonen, die in der Schweiz gewohnt und unterrichtet haben, nicht aber ausländische Staatsangehörige.

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Paul Roth Generalsekretär DEK (Bild: DONATO CASPARI (caspfoto.ch))

Paul Roth Generalsekretär DEK (Bild: DONATO CASPARI (caspfoto.ch))

Im Bildungsbereich führt die Erziehungsdirektorenkonferenz eine Liste über Personen ohne Unterrichtsberechtigung. Diese erfasst jedoch nur Lehrpersonen, die in der Schweiz gewohnt und unterrichtet haben, nicht aber ausländische Staatsangehörige. Der Strafregisterauszug dient dazu, diese Wissenslücke zu füllen.

Wie im Bildungssektor ist auch im Medizinal- und Gesundheitsbereich die Prävention von Gewalt, insbesondere auch von sexuellen Übergriffen, sehr wichtig. Deshalb fordert das Gesundheitsgesetz bereits heute von den gesuchstellenden Personen einen guten Leumund. Dieser muss mit einem aktuellen Strafregisterauszug und der Erklärung, dass gegenwärtig keine Strafuntersuchung hängig ist, dokumentiert werden.

Im Bildungsbereich wird es um rund ein halbes Dutzend Fälle gehen, im Medizinal- und Gesundheitsbereich kommen Dienstleistungen bis zu 90 Tagen praktisch nie vor. (mkn)

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