Wirtschaft gegen Staatsgarantie

WEINFELDEN. Die Pensionskasse des Staatspersonals und der Lehrkräfte im Thurgau stehe vor einer wichtigen Weichenstellung, heisst es in einer Mitteilung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Thurgau; sie unterstütze das vorgeschlagene System der Vollkapitalisierung.

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WEINFELDEN. Die Pensionskasse des Staatspersonals und der Lehrkräfte im Thurgau stehe vor einer wichtigen Weichenstellung, heisst es in einer Mitteilung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Thurgau; sie unterstütze das vorgeschlagene System der Vollkapitalisierung. Die IHK fordere ein Gesamtpaket und das Ende der Staatsgarantie für die Pensionskasse. Die Einlage des Kantons in die Pensionskasse dürfe nur erfolgen, wenn die Arbeitnehmer und die übrigen angeschlossenen Arbeitgeber angemessene Konzessionen machten, schreibt die IHK.

Alle wichtigen Fragen müssten geklärt und es müsse verhindert werden, dass der Staat künftig in irgendeiner Form einseitig zur Sanierung der Kasse beitragen müsse. Alternativ sei der Anschluss an einen grossen Anbieter zu prüfen. Kantonsangestellte will die IHK als Arbeitgebervertreter ausschliessen. (red.)

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