«Wir warten nicht, nur dass gewartet ist»

Seit fünf Jahren will die Gemeinde Eschlikon im ehemaligen Schützenhaus ihren Jugendtreff betreiben. Einsprachen verhinderten dies bis anhin. Nun stützt das Bundesgericht das Ansinnen. Gemeindepräsident Hans Mäder ist erleichtert.

Drucken
Teilen
Hans Mäder Gemeindepräsident Eschlikon

Hans Mäder Gemeindepräsident Eschlikon

Seit fünf Jahren will die Gemeinde Eschlikon im ehemaligen Schützenhaus ihren Jugendtreff betreiben. Einsprachen verhinderten dies bis anhin. Nun stützt das Bundesgericht das Ansinnen. Gemeindepräsident Hans Mäder ist erleichtert.

Der Jugendtreff hält die Gemeinde Eschlikon seit Jahren auf Trab.

Ja, das stimmt. Darum sind wir erleichtert, dass wir die Geschichte dank des Bundesgerichtsurteils endlich abschliessen können.

Wie geht es jetzt weiter?

Wir hatten seit Veröffentlichung des Urteils noch keine Gemeinderatssitzung, die Behörde trifft sich erst nach den Sommerferien wieder. Deshalb ist es noch etwas zu früh für diese Frage. Zurzeit steht nicht einmal fest, ob wir das Thema Jugendtreff bereits für die nächste Gemeinderatssitzung traktandieren können. Wir wollen aber die Ausgangslage nach dem Gerichtsurteil möglichst bald analysieren.

Dann wird der Jugendtreff nicht mehr in diesem Jahr umziehen?

Das ist eher unwahrscheinlich. Wir wollen erst eine saubere Ausgangslage erstellen. Das Bundesgericht hat uns zahlreiche Auflagen gemacht – betreffend Zufahrt, Betrieb, Öffnungszeiten, Kanalisation und anderes. Wir werden deshalb sicher auch mit den Anwohnern noch einmal das Gespräch suchen.

Die Neueröffnung des Jugendtreffs würde gut in das Jubiläumsjahr 2017 der Gemeinde Eschlikon passen.

Das ist tatsächlich so. Einfach warten, damit gewartet ist, wollen wir aber auch nicht. (kuo)