Winterlicher Ostermarkt in Ermatingen

Das breite Angebot der Landfrauen lockte trotz der Kälte und Nässe viele Besucher an die Stände beim Bahnhof.

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ERMATINGEN. Frierend standen die Landfrauen bei rieselndem Schneeregen hinter ihren österlich geschmückten Ständen rund um den Bahnhof Ermatingen. Dazu kursierte ein neuer Wetterspruch: «Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee». Trotzdem war der Ostermarkt gut besucht. Wie es schien, hatten viele Besucher ihre Reisepläne wetterbedingt sozusagen auf Eis gelegt und beschlossen, selber zu kochen. An den Ständen lockten zum Beispiel frühlingsgrüner Salat, Gemüse, bunt bemalte Ostereier und Säfte aller Art.

Butterzöpfe waren zuerst weg

Die glänzenden Butterzöpfe waren zuerst ausverkauft, gefolgt von Feld- und Kopfsalat. Die Kinder erfreuten sich an den bunten Ostereiern und am Gebäck. Allerdings hielten sich die Besucher nicht lange an den Marktständen auf, zu kalt war das Wetter mit dem stärker werdenden Schneeregen. Die Vorfreude auf das Osterfest hielt sich in Grenzen, wie einige Käufer schimpfend verlauten liessen.

Zwei Männer beigetreten

Organisiert hatte den Markt der ehemalige gemeinnützige Frauenverein Ermatingen, der, wie am Mittwoch bekannt wurde (unsere Zeitung berichtete), an der 158. Jahresversammlung die Umbenennung in «Gemeinnütziger Verein Ermatingen und Salenstein» beschlossen hat. Prompt traten zwei Männer dem Verein bei. Allerdings hatten diese bereits vorher bei anstehenden Arbeiten geholfen, wie dem Fahr- und Mahlzeitendienst und am Ostermarkt auch grösstenteils die Stände aufgestellt und abgeräumt. (im)