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WILEN: Tapetenwechsel für einen guten Zweck

Die 21-jährige Sarah Ottiger möchte schon bald ein Studium in Sozialer Arbeit beginnen. Als Vorbereitung dafür absolviert sie ab Oktober ein dreimonatiges Praktikum in Peru. Ihre Aufgaben liegen in der Jugendförderung.
Miranda Diggelmann
Sarah Ottiger mit ihrer Gastmutter in Arequipa, Peru. (Bild: PD)

Sarah Ottiger mit ihrer Gastmutter in Arequipa, Peru. (Bild: PD)

Die gelernte Kauffrau Sarah Ottiger hat kürzlich ein soziales Vorpraktikum gemacht, das sie auf ihren künftigen Studiengang Soziale Arbeit vorbereiten soll. Bevor diesen jedoch beginnt, hat die 21-jährige Wilenerin noch weitere Praktikumspläne, und zwar ganz besondere.

Vergangene Woche ist Sarah Ottiger nach Peru gereist, wo sie in Arequipa vorerst einen einmonatigen Sprachaufenthalt machen wird. «Um bei meinem dreimonatigen Praktikum, das ich bald beginne, mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen, ist es notwendig, dass ich Spanisch spreche», sagt sie. Ausserdem habe sie die Sprache schon immer fasziniert, da Spanisch beinahe auf einem ganzen Kontinent gesprochen wird.

Das Praktikum, das Sarah Ottiger im Oktober beginnt, nennt sich HOPLAA-Praktikum (Kurz für Hospitations-Praktikum Lateinamerika Afrika Asien). Es wird von Comundo, einer Schweizer Organisation der Personellen Entwicklungszusammenarbeit, angeboten. Die Praktikanten werden im Vorfeld während drei Wochenenden intensiv auf die Zeit im Ausland vorbereitet. «Diese Vorbereitung erscheint mir als sehr wichtig, da es viele junge Menschen gibt, die mit falschen Vorstellungen in ein freiwilliges Projekt starten», sagt Sarah Ottiger. In den Vorbereitungen hätte sie erfahren, was es heisst, persönlich Entwicklungszusammenarbeit zu leisten und wie diese wirkungsvoll eingesetzt werden kann. Das soll unter anderem auch einen zu grossen Kulturschock verhindern.

Ein lang gehegter Wunsch

Sarah Ottiger hat sich für ein Praktikum in Cusco, Peru, entschieden. «Es war immer mein Wunsch, einmal eine Zeit lang in einem Entwicklungs- oder Schwellenland zu leben und dort intensiv mit der Bevölkerung zu arbeiten», begründet sie ihren Entscheid zum HOPLAA-Praktikum. Da sie in einem privilegierten Land lebe, sei es ihr wichtig, etwas davon weiterzugeben und dies nicht als selbstverständlich zu erachten. Ab 1. Oktober wird Sarah Ottiger bei einer Schweizer Familie leben. Diese ist für drei Jahre nach Peru gegangen. Die junge Wilenerin wird diese Fachpersonen von Comundo bei der Arbeit begleiten und Einblick in ihre Tätigkeiten bekommen.

Sarah Ottiger selbst wird ihre Aufgabe im Bereich der Jugendförderung haben. «Das Projekt, in welchem ich arbeite, setzt sich intensiv mit Jugendförderung auseinander und organisiert Veranstaltungen und Kurse für junge Menschen ohne Arbeit», erklärt die Wilenerin. Ziel dieses Praktikums ist es, dass sich die Praktikantin aktiv einbringt und ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit der Zielbevölkerung austauscht.

Sarah Ottiger erhofft sich vom Praktikum, tiefe Einblicke in eine andere Kultur zu kriegen und mehr Verständnis für andere Lebensweisen zu bekommen. «Mein Ziel ist es, mich persönlich weiterzuentwickeln und neue Fähigkeiten zu erlernen», sagt sie.

Miranda Diggelmann

miranda.diggelmann

@thurgauerzeitung.ch

Mehr Informationen zum HOPLAA-Praktikum sind unter www.comundo.org zu finden.

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