Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WILEN: Jaeger macht das Rennen

Die Wahl einer neuen Schulpräsidentin vermochte am Montagabend zu mobilisieren. 236 Stimmbürger kamen an die Schulgemeindeversammlung.
Christoph Heer
Die frisch gekürte Wilener Primarschulpräsidentin Barbara Jaeger erhält von ihrer Vorgängerin Andrea Twiddy Blumen zu ihrer Wahl. (Bild: Christoph Heer)

Die frisch gekürte Wilener Primarschulpräsidentin Barbara Jaeger erhält von ihrer Vorgängerin Andrea Twiddy Blumen zu ihrer Wahl. (Bild: Christoph Heer)

Christoph Heer

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch

Es war ein halbes Jahr lang wohl ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Anders ist das knappe Resultat nicht zu deuten. Und wenn wichtige personelle Entscheide gefällt werden, kommt auch das Stimmvolk. Von 1664 stimmberechtigten Wilenern erschienen am Montagabend zur Schulgemeindeversammlung deren 236 (14,2 Prozent).

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der beiden Kandidatinnen entschieden einige wenige Stimmen das Rennen für Barbara Jaeger. Sie hat das absolute Mehr von 122 um fünf Stimmen übertroffen. «Meine Gefühlslage ist auf einem Höhepunkt angelangt», sagte sie. «Ich bin so froh und vor allem dankbar, dass es gereicht hat. Natürlich spürte ich vor der Entscheidung eine gewisse Anspannung, aber als stets positiv eingestellter Mensch wäre eine Nichtwahl kein Weltuntergang gewesen.»

Vor zwei Jahren nahm die gebürtige Kölnerin Einsitz in der Primarschulbehörde. Im Ressort Pädagogik hat sie bereits ihr Wissen einfliessen lassen können, nun freut sie sich auf die neue Herausforderung. «Ich bin gespannt, was in naher Zukunft alles auf mich zukommt. Bei einigen Projekten, wie etwa dem Neubau der Turnhalle, sind wir ja schon etwas weiter fortgeschritten und alles Andere werde ich mit Elan und Freude entgegen sehen.»

Die gelernte Erzieherin und ausgebildete Sozialpädagogin HF wollte zudem betont haben, dass es stets ein fairer Wahlkampf gewesen sei. Dem pflichtete auch die knapp unterlegene Nina Haag-Berlinger bei. Sie habe mit einem knappen Resultat gerechnet. «Dass es nun knapp nicht gereicht hat, macht schon ein bisschen traurig», sagte sie. «Denn in den letzten Monaten des Wahlkampfes habe ich richtiggehend Feuer gefangen für das Projekt Schulpräsidium.»

Projektierungskredit nur für Einfachturnhalle

Für die Weiterbearbeitung des Siegerprojektes und die Ausarbeitung eines Baukredites sowie eines Kostenvoranschlags wollte die Behörde einen Projektierungskredit von 480000 Franken genehmigen lassen. Ein Votant bemängelte aber, dass man doch für so viel Geld nicht bloss eine Einfachturnhalle in Betracht ziehen könne. Sein Antrag, für 480000 Franken auch eine Variante «Doppelturnhalle» auszuarbeiten, scheiterte aber klar an der Meinung des Souveräns. Somit kann es im geplanten Zeitfenster weitergehen, will heissen: Das Bauprojekt mit Kostenvoranschlag soll im kommenden Herbst vorliegen.

An dieser dann ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung wird über den Baukredit abgestimmt. Vorbehältlich der Zustimmung der Kreditanträge und des Baubewilligungsverfahrens wäre ein Baubeginn im Frühjahr 2019 realistisch. Ein weiteres Jahr später könnte dann die Turnhalle dem Schulbetrieb übergeben werden. Ebenfalls wird dann an dieser ausserordentlichen Versammlung ein Nachfolger für das bis anhin besetztes Amt von Barbara Jaeger gewählt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.