Wil West rückt einen kleinen Schritt näher

Der Bundesrat hat die Botschaft zum Bundesbeschluss über die Mittelfreigabe für das Programm Agglomerationsverkehr zuhanden des Parlaments verabschiedet.

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Der Bundesrat hat die Botschaft zum Bundesbeschluss über die Mittelfreigabe für das Programm Agglomerationsverkehr zuhanden des Parlaments verabschiedet.

Dem Autobahnanschluss Wil West wurde dabei eine höhere Priorität als bisher eingeräumt. Das Projekt soll nun im sogenannten B-Horizont (2019–2022) anstatt im C-Horizont (2023– 2026) geplant werden; ebenso die auch im Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Wil West vorgesehene Bahnhalt- und Trasseeverlegung der Frauenfeld-Wil-Bahn.

Auf andere Anträge zur Prioritätenanpassung in der Vernehlassungsantwort des Kantons ist der Bund hingegen nicht eingetreten. So verbleibt der Doppelspurabschnitt Jakobstal der Frauenfeld-Wil-Bahn in der Priorität B. Als Begründung wurde genannt, dass, solange Wil West nicht verankert und vorangetrieben ist, ein erheblicher Teil der Wirkung ausserhalb des Perimeters stattfindet. Bei der Spange Hofen Sirnach wurde der Handlungsdruck seitens Bund als nicht gegeben beurteilt. (red.)

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