Wie fit ist das Wasser- und Abwassernetz?

FRAUENFELD. Herbert Vetter (SP) hat an der Gemeinderatssitzung von vergangenem Mittwoch eine Interpellation mit dem Titel «Wasserversorgung und Abwasserversorgung» eingereicht. 22 Stadtparlamentarier haben den Vorstoss mitunterzeichnet.

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FRAUENFELD. Herbert Vetter (SP) hat an der Gemeinderatssitzung von vergangenem Mittwoch eine Interpellation mit dem Titel «Wasserversorgung und Abwasserversorgung» eingereicht. 22 Stadtparlamentarier haben den Vorstoss mitunterzeichnet. Aufgrund mehrerer besorgniserregender Studien zum Zustand des Schweizer Wasser- und Abwassernetzes aus jüngerer Vergangenheit interessiert sich Vetter für den Stand der Leitungsinfrastruktur in Frauenfeld.

Tarifgestaltung ist ein Thema

Studien würden einerseits auf den hohen zukünftigen Investitionsbedarf hinweisen, andererseits auf die oft ungenügende Finanzierungsbasis. So will Vetter wissen, wie der Stand der Infrastruktur in der Wasserversorgung und Abwasserversorgung ist.

Zudem verlangt der SP-Gemeinderat Auskünfte zum Investitionsbedarf in den kommenden zehn Jahren. Branchenüblich sei etwa beim Abwassernetz eine Lebensdauer von 80 Jahren. Zudem fragt Vetter nach der aktuellen Finanzierungsgrundlage und ob die heutige Tarifgestaltung auch zukünftigen Anforderungen genügt. Dabei bezieht er sich auf eine Studie, die besagt, dass der Wasserpreis aus politischen Gründen oftmals zu tief angesetzt sei. (ma)

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