Wertfreigrenze im Visier

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Einkaufstourismus Der Thurgauer SVP-Nationalrat Markus Hausammann war mit seinem Vorstoss zur Eindämmung des Einkaufstourismus aufgelaufen («Ostschweiz am Sonntag» vom 21. Mai). Besser erging es einem ähnlichen Vorstoss seines Parteikollegen Werner Hösli (SVP, GL) in der kleinen Kammer. Der Ständerat hat ihn gestern stillschweigend zur Vorprüfung an die zuständige Kommission überwiesen. Hösli verlangt, dass Einkaufstouristen nicht wie heute erst ab einem Warenwert von 300 Franken die Schweizer Mehrwertsteuer bezahlen müssen, sondern bereits ab 50 Franken. Die Kommission soll nun prüfen, ob diese oder andere Massnahmen die negativen Auswirkungen des Einkaufstourismus eindämmen könnten. Der Bundesrat hatte sich dagegen ausgesprochen. Unter anderem, weil er nicht die Wertfreigrenze als Hauptproblem des hiesigen Detailhandels erachtete, sondern die günstigen Preise im Ausland sowie den starken Schweizer Franken. (sda/red)